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Promis unterstützen „Weihnachten im Schuhkarton“

Mehr als einer halben Millionen Kinder soll auch in diesem Jahr mit einem Geschenk von „Weihnachten im Schuhkarton“ eine Freude bereitet werden. In diesem Jahr wird der Inhalt eines Päckchens von Promis gepackt.
Von PRO
Sängerin Déborah Rosenkranz macht mit bei „Promis packen Päckchen“ der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

Foto: pro / Norbert Schäfer

Sängerin Déborah Rosenkranz macht mit bei „Promis packen Päckchen“ der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“
Seit 20 Jahren gibt es die Geschenkaktion für Kinder „Weihnachten im Schuhkarton“. Zu diesem Anlass werden 20 prominente Persönlichkeiten in der Aktion „Promis packen Päckchen“ gemeinsam ein Jubiläumspäckchen packen, das dann an einen Jungen in Rumänien verschenkt werden soll. Unter den Persönlichkeiten sind unter anderen der Violinist André Rieu und der Schauspieler Samuel Koch. „Das Projekt finde ich unglaublich, weil es so einfach ist. Es kann jeder mitmachen, es ist kinderleicht“, erklärte die Sängerin Déborah Rosenkranz auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin. „Wir können auf einfache Art und Weise anderen etwas mitgeben. Ich möchte, dass diese Kinder spüren, dass sie nicht übersehen werden, dass sie geliebt werden. Das Projekt ist mir ein Herzensanliegen.“ Was die Stars in das Jubiläumspäckchen packen, wird ab dem 15. Oktober Tag für Tag mittels Videoclips und schriftlicher Botschaften auf der Webseite der Aktion und in den Sozialen Medien bekanntgegeben. Weihnachten im Schuhkarton ist ein Projekt der amerikanischen Organisation „Operation Christmas Child“. Träger ist das Missionswerk „Samaritan‘s Purse“, das von „World Vision“-Gründer Bob Pierce ins Leben gerufen wurde. Präsident von „Samaritan‘s Purse“ ist Franklin Graham, Sohn des Evangelisten Billy Graham.

Kirchen verteilen Geschenke vor Ort

Im vergangenen Jahr hat Geschenke der Hoffnung mit Hilfe von rund 11.000 Freiwilligen an über 5.000 Abgabeorten mehr als 512.000 Päckchen in der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zusammengetragen, die dann an Kinder in Osteuropa und Zentralasien verteilt wurden. Dabei leisteten die ehrenamtlichen Helfer mehr als 40.000 Stunden Arbeit. Projektleiterin Diana Molnar sagte, dass der Verein in diesem Jahr auf insgesamt 520.000 Geschenkpakete hofft, die dann unter anderem in Bulgarien, Polen, der Republik Moldau und der Mongolei verteilt werden sollen. Die Verteilung vor Ort werde von Kirchengemeinden übernommen. Im Vorfeld suchten Molnars Angaben zufolge die Gemeinden in den Empfängerländern zusammen mit Sozialämtern die Orte und Einrichtungen aus, in denen den Kindern mit den Geschenken eine besondere Freude bereitet werden soll. „Den Kirchen bietet sich dadurch die Möglichkeit, ihr sozial-diakonisches Engagement auszubauen und neue Beziehungen aufzubauen“, erklärte Molnar. Mit der Aktion bekämen die Gemeinden auch die Möglichkeit, mit den Kindern und ihren Familien in Kontakt zu bleiben und in die Gemeinden einzuladen. „Weihnachten ist ein Ereignis großer Freude, daran wollen wir erinnern“, sagte die Projektleiterin. In Deutschland will Geschenke der Hoffnung keine Päckchen an Kinder in Flüchtlingsheimen und Asylbewerberunterkünften verteilen. Dazu mangele es hier an einem Netzwerk ehrenamtlicher Verteiler. „Jeder kann in seinem Umfeld in Absprache mit dem jeweiligen Flüchtlingsheim selbst aktiv werden, da braucht es keine große Organisation als Mittler. Das sieht in den Empfängerländern anders aus“, erklärte Tobias-Benjamin Ottmar, Pressesprecher von Geschenke der Hoffnung. „Uns ist wichtig, vor Ort, in den Herkunftsländern vieler Flüchtlinge, ein Zeichen der Hoffung zu setzen, damit sie vor Ort wieder Hoffnung und Perspektive finden.“ Die Initiatoren haben jedoch ihre Sammelstellen dazu eingeladen, Dinge die aus verschiedenen Gründen nicht in den Schuhkarton dürfen, etwa Gummibärchen und andere gute Dinge, auch gerne an Flüchtlingsheime weiterzugeben. „Viele unserer Ehrenamtlichen engagieren sich ohnehin zusätzlich für die Flüchtlingsarbeit“, erklärte Ottmar gegenüber pro. Geschenke der Hoffung setzt sich durch humanitäre Hilfe und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit für die Förderung vor allem von Kindern und junger Menschen ein. Ziel der Organisation ist die nachhaltige Unterstützung, damit Menschen Hoffnung und Perspektive erhalten. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/weihnachten-im-schuhkarton-steigert-ergebnis-90353/
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