Das christliche Medienmagazin

Prominente gedenken Luthers

Während sich so mancher mit Kürbissen und Kostümen auf Halloween vorbereitet, feiern vor allem Christen am kommenden Samstag den Reformationstag. In Wittenberg erinnern Prominente wie der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer, nun im "Freundeskreis Luther" an die Geburtsstunde der Evangelischen Kirche.

Von PRO

Foto: Franz Reichard

Am kommenden Samstag, dem 31. Oktober, gründet sich in Wittenberg der "Freundeskreis Luther". Kein Ort könnte angemessener sein – Wittenberg gilt als die Hauptwirkungsstätte des Reformators – und kein Tag besser geeignet. Am Samstag jährt sich der Beginn der Reformation, der Thesenanschlag Luthers an die örtliche Schlosskirche, zum 492. Mal. An dieses historische Ereignis wollen 25 Persönlichkeiten aus Deutschland durch die Gründung des Freundeskreises erinnern.

Unternehmer, Politiker, Theologen – für Luther

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, gehört zu diesen Prominenten etwa der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer (CDU), der das Projekt initiierte. Zudem treten der Unternehmer August Oetker, die Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, der Verleger Heinz Bauer, MDR-Intendant Udo Reiter, Friede Springer, Mehrheitsaktionärin der Axel Springer AG, der Gewerkschafter Hubertus Schmoldt sowie der Startrompeter Ludwig Güttler dem Freundeskreis bei.

Die Organisation will unter anderem Spenden für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 sammeln. Diese sollen den Lutherstätten in Sachsen-Anhalt zugute kommen. Der Freundeskreis möchte durch die Spendenaktion weltweit auf die Bedeutung der Reformation aufmerksam machen.

Bereits im Jahr 2007 gründete der Frankfurter Unternehmer Günter Weispfenning die "Internationale Martin Luther Stiftung". Die Organisation mit Sitz in Eisenach will Luthers Erbe weitergeben, indem sie den Dialog zwischen Kirche, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft fördert. Dazu initiiert sie etwa Ausstellungen zum Thema Luther oder der Bibel, veranstaltet einen Wirtschaftswettbewerb für Schüler oder gibt Bücher über den Reformator heraus. (pro)     

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Diskutieren Sie mit!

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung sagen. Gerne klar, ehrlich, prägnant – aber bitte immer respektvoll, damit sich viele Menschen mit unterschiedlicher Meinung beteiligen. Daher achten wir besonders auf eine respektvolle Debattenkultur.
Jeder Leserkommentar wird vor der Veröffentlichung geprüft. Bitte beachten Sie dazu unsere Kommentar-Richtlinien. Manchmal kann es etwas dauern, bis ein Kommentar freigeschaltet ist. Sie haben ab Veröffentlichung sieben Tage Zeit, einen Artikel zu kommentieren. Danach wird der Kommentarbereich automatisch geschlossen.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen