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Projekte gegen islamistische Radikalisierung

Die Bundesregierung hat eine neue Internet-Seite und eine Beratungsstelle eingerichtet, um der islamistischen Radikalisierung junger Menschen entgegenzuwirken. Die Seite www.initiative-sicherheitspartnerschaft.de informiert über Islamismus und Radikalisierung. Angehörige und Freunde von jungen Leuten, die sich radikalisieren, können sich an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter der Nummer 0911-9434343 wenden, um Rat zu suchen.
Von PRO

Foto: Shane Pope (CC-BY)

Das teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mit. Im Juni 2011 hatte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) eine "Sicherheitspartnerschaft" mit Muslimen ins Leben gerufen. Friedrich forderte die Muslimverbände und die Bevölkerung damals auf, wachsamer gegenüber Radikalisierungen zu sein. Friedrich verwies damals auf den jungen Islamisten, der am 2. März am Frankfurter Flughafen auf US-Soldaten schoss und zwei von ihnen tödlich verletzte. In den vergangenen Wochen hieß es wiederholt, dass die Gefahr islamistischer Anschläge in Deutschland nicht gebannt sei.

Am Mittwoch startete nach Angaben des Ministeriums auch ein Projektwettbewerb. Gesucht würden Ideen, Konzepte oder bereits laufende Projekte zur Entradikalisierung junger Menschen, die gleichzeitig die Zusammenarbeit von Muslimen und Sicherheitsbehörden förderten. Interessenten könnten ihre Bewerbungen bis zum 31. Mai beim Bundesinnenministerium einreichen. Die besten Projekte sollen Fördergelder bekommen – bis zu 20 000 Euro (1. Platz). (dpa)
http://www.initiative-sicherheitspartnerschaft.de
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