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ProChrist spendet über 300.000 Euro

Der Verein „ProChrist” hat 317.500 Euro an christliche Projekte aus dem In- und Ausland gespendet. Zur symbolischen Scheckübergabe in Berlin war auch Unions-Fraktionschef Volker Kauder gekommen und erklärte: „ProChrist ist ein Segen.”

Von PRO

Foto: ProChrist/Prawitt

Die über 300.000 Euro hatten Besucher der ProChrist-Impulsgottesdienste in ganz Deutschland gespendet. Je 102.500 Euro gingen an das Hilfsprojekt „Die Arche”, an das Hospital „Diospi Suyana” in Peru und an eine christliche Schule im Ort Cakovec in Kroatien. 10.000 Euro erhielt der Verein „Connection” aus Bergneustadt, dessen Ziel es ist, Jugendkultur zu fördern.

Kauder nannte ProChrist bei der symbolischen Scheck-Übergabe eine Art „religiöses Public Viewing”, das nicht nur eine Million Menschen zum Zuhören animiere. In seiner badischen Heimat habe es auch katholische und evangelische Pfarrer zusammengebracht „wie es nicht jeden Tag geschieht”. Mit der Spende an christliche Vereine zeige ProChrist nun, dass „Wort und Tat” zusammengehörten. Die gewürdigten Projekte glichen „Kerzen, die angezündet werden, die Licht und Wärme in unsere Gesellschaft bringen”. Der Sozialstaat könne zwar finanziell helfen, er sei aber nicht in der Lage, menschliche Wärme weiterzugeben. „Die Menschen brauchen Zuwendung, sie brauchen ein Gegenüber”, sagte Kauder. Auch deshalb sei ProChrist ein „Segen”.

Geld für "Arche"-Neubau

„Mit der Spende von ProChrist kommen wir dem Arche-Neubau in Friedrichshain wieder einen sehr großen Schritt näher. Die 100.000 Euro sind eine der höchsten Einzelspenden, die wir in diesem Jahr bekommen haben“, sagte Bernd Siggelkow, Gründer der „Arche”. Roland Werner, Vorsitzender von ProChrist, erklärte: „Die Fürsorge für Menschen, die Hilfe brauchen, ist von jeher ein dringendes Anliegen von ProChrist.” Der Verein hat seit 1993 acht mehrtägige Großevangelisationen in Großstädten veranstaltet. Diese wurden per Satellit, TV und Internet an viele Orte in Deutschland und Europa übertragen. Im März war ProChrist in Stuttgart zu Gast und erreichte an acht Abenden weit über eine Million Menschen in Deutschland und 16 anderen europäischen Ländern.

Die Spenden waren für konkrete, vorher abgestimmte Zwecke gesammelt worden. So möchte das Kinderprojekt „Arche” sein Angebot in Berlin-Friedrichshain ausweiten. Das deutsche Ärzteehepaar John benötigt für die bessere Behandlung seiner Patienten in Peru noch einige Geräte. Die christliche Schule im kroatischen Cakovec möchte insbesondere die Bibliotheks-, Physik- und Chemieraum-Ausstattung sowie die Einrichtung einer Großküche und diverse Sportgeräte anschaffen. Der Jugendförderverein „Connection”, in dem ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind, finanziert mit der Spende den laufenden Betrieb für 2013. (pro)

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