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ProChrist mobil”: Kleinste Kirche der Welt ist unterwegs

B e r l i n (KEP) - Die "kleinste Kirche der Welt" hat sich auf den Weg gemacht. Mit 70 Smarts, die unter dem Motto "Einsteigen und ankommen" 40 Wochen lang in ganz Deutschland unterwegs sein werden, will die überkonfessionelle Bewegung "ProChrist" Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den Glauben hinweisen.
Von PRO

Foto: ProChrist

Vor dem Berliner Dom wurden am Mittwoch die Fahrer auf die Reise geschickt. Jeweils ein bis zwei Wochen wird die Flotte in einer Region unterwegs sein. Bis zum 3. Juni touren die "rollenden Kirchen" durch Berlin, Brandenburg und bis nach Frankfurt/Oder, um den christlichen Glauben auf die Straßen zu bringen. Nach einem Fahrerwechsel geht es danach weiter nach Hamburg und in 70 weitere Großstädte, Ballungsräume und Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Jeweils ein bis zwei Wochen wird die Flotte in einer Region unterwegs sein. Ziel ist im März 2006 München.

Breite Unterstützung

Das Projekt wird von Kirchen und Gemeinden in den Städten und Orten entlang der Route von Berlin bis München getragen. Die "kleinste Kirche der Welt" steht auch für soziale Dienste zur Verfügung und wird eng mit den Kirchen in den Regionen zusammenarbeiten.
Die Aktion, die überwiegend mit ehrenamtlichen Piloten durchgeführt wird, mündet im März 2006 in die achttägige Veranstaltungsreihe "ProChrist 2006: Zweifeln und Staunen". Die Hauptveranstaltung wird von München aus europaweit per Satellit an über 1.000 Orte übertragen, wo lokale Einzelveranstaltungen stattfinden.
Der Hauptredner der Abende, der evangelische Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), sagte zum Start von "ProChrist mobil" in Berlin: "Der christliche Glaube ist keine Privatsache, sondern findet öffentlich statt. Gerade in den vergangenen Monaten hat die Frage nach Gott eine neue Bedeutung bekommen. Wir glauben, dass es ein Grundrecht jedes Menschen gibt, von der Liebe Gottes zu erfahren."
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Wolfgang Huber, begrüßte die ungewöhnliche Aktion: "Weil Gottes Liebe allen Menschen gilt, gehört das Evangelium auch auf die Straße und an die Plätze, wo die Menschen sich befinden – mitten hinein in unser Leben. Die Aktion hat die Möglichkeit, ganz nah auch an Kirchenferne heranzukommen und auf die großen Fragen zu hören, die sich oftmals hinter den kleinen Nöten des Alltags verbergen."

Glaube zum Gesprächsthema machen

Der Vorsitzende von ProChrist, Raimund Utsch (Marl), sagte am Mittwoch vor Journalisten in Berlin, in der Gesellschaft gebe es eine neue Diskussion über Werte. Die "kleinste Kirche der Welt" wolle dabei den christlichen Glauben wieder neu zu einem Gesprächsthema machen. "Wir wollen zeigen, dass sich der christliche Glaube nicht hinter dickem Gemäuer abspielt, sondern dort hingehört, wo die Menschen sich befinden: auf die Marktplätze und Rastplätze, an die Urlaubsorte und an die Werkstore. Wir wollen mit den Menschen darüber ins Gespräch kommen, welche Bedeutung Gott für unser Leben hat."
In einem Kuratorium haben sich prominente Persönlichkeiten wie der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Wolfgang Huber, die Unternehmer Norman Rentrop, Heinz-Horst Deichmann, Friedhelm Loh, Joachim Loh, der Fernsehmoderator und Bestseller-Autor Peter Hahne, die Politiker Günter Beckstein (Innenminister in Bayern), Christine Lieberknecht (CDU-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag), Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen), Hans-Jochen Vogel (Bundesminister a.D.) und viele andere hinter die Aktion gestellt.

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