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„ProChrist“: Gott und Glauben zum Gespräch machen

Im kommenden Herbst startet „ProChrist“ mit seinem neuen Konzept. Christliche Gemeinden an bis zu 400 Orten in Europa können in einem Jahr Gastgeber für „ProChrist Live 2015“ werden. 170 Redner stehen dafür bereit.
Von PRO
Kommendes Jahr startet „ProChrist“ mit einem neuen Evangelisationskonzept. Pfarrer Steffen Kern ist einer der Hauptredner

Foto: pro/Schubert

Kommendes Jahr startet „ProChrist“ mit einem neuen Evangelisationskonzept. Pfarrer Steffen Kern ist einer der Hauptredner
Gemeinden, die sich an „ProChrist Live 2015“ beteiligen, können nun für den Aktionszeitraum im Herbst kommendes Jahr einen Redner buchen. Michael Klitzke, „ProChrist“-Geschäftsführer, empfiehlt den Gemeinden ein Jahr Vorbereitungszeit sowie sich bald für einen Redner anzumelden. „Je schneller Sie sind, aus desto mehr Rednern können Sie noch auswählen“, sagte Klitzke gegenüber pro. Mittlerweile stehen 170 Redner für die „ProChrist Live“-Veranstaltungen vor Ort zur Verfügung. Im März waren es noch 120. Derzeit gibt es circa 50 Anmeldungen. Für den Aktionszeitraum vom 3. Oktober bis 14. November 2015 kann eine Gemeinde eine fünf- bis siebentätige Veranstaltung über ProChrist buchen, deutschland- und europaweit. Gemeinsam bereiten die Gemeinde und der Redner dann Abendveranstaltungen mit einem Rahmenprogramm und einem Impulsvortrag zu einer zentralen Aussage der Bibel vor. „Durch dieses neue Konzept kann jeder Veranstaltungsort maximal mitbestimmen und die Veranstaltungen nun auch inhaltlich auf die örtlichen Gegebenheiten anpassen“, erklärte Klitzke.

Landes- und Freikirchler sowie Katholiken ziehen an einem Strang

Die Redner kommen aus unterschiedlichen Kirchen, Gemeindebünden und Werken. Meist arbeiten sie im Alltag ebenfalls als Pastoren, Laienprediger oder Verkündiger. Darunter sind unter annderem der christliche Liedermacher Arno Backhaus, Jugendpastor, und der Ehemann von Judy Bailey, Patrick Depuhl, der neue ERF-Vorstandvorsitzende Jörg Dechert, der Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, Ansgar Hörsting, oder Ulrich Parzany. Mit der großen Auswahl an Referenten möchte „ProChrist“ dazu beitragen, dass Christen ganz verschiedener Konfessionen die Veranstaltung an ihrem Ort durchführen. „Wir möchten viele Menschen motivieren, sich mit Glaubensfragen zu beschäftigen.“ Hilfreich sei, wenn sich christliche Gemeinden verschiedener Glaubensrichtungen auf ihre Gemeinsamkeiten besinnten. „Wenn landeskirchliche Gemeinden und Gemeinschaften, Freikirchen, Werke und Katholiken zusammen eine Veranstaltung auf die Beine stellen, nehmen das viel mehr Menschen wahr und die Arbeit teilt sich unter vielen auf“, sagte Klitzke.

„Liebe ohne Ende“

Bei „ProChrist Live 2015“ können die Gemeinden im Aktionszeitraum jeweils fünf bis sieben Abendveranstaltungen anbieten – überwiegend in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern. Über den Abenden steht der Leitgedanke „Liebe ohne Ende“ – als zentrale Aussage des christlichen Glaubens, dass jeder Mensch ein von Gott geliebtes Geschöpf ist. Mit der Veranstaltung möchte der in Kassel sitzende Verein Gemeinden unterstützen, die diese Glaubensinhalte wieder neu bewusst und bekannt machen möchten. Um den Gemeinden bei der Vorbereitung der Veranstaltungen zu helfen, hat „ProChrist“ zehn Themenvorschläge ausgearbeitet etwa zu den Aspekten Freiheit, Enttäuschung, Gott, Leid oder Identität. Diese können in Abstimmung mit den Rednern inhaltlich von den Gemeinden weiter ausgestaltet werden. Der Verein stellt neben den Rednern weitere konkrete Hilfen zur Vorbereitung der Events zur Verfügung. Neben dem inhaltlichen Konzept, das der Verein den Gemeinden vorschlägt, bietet er umfangreiche Begleitmaterialien zum Beispiel für das Rahmenprogramm, für die Schulung von Mitarbeiten oder für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit an. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/detailansicht/aktuell/prochrist-auf-deutschland-tour-87659/
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/stabwechsel-bei-erf-medien-89607/
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