Weltkirchenrat ringt um Differenzierung beim „Apartheid“-Begriff
Heinrich Bedford-Strohm verteidigt die umstrittene Israel-Palästina-Erklärung des Weltkirchenrats und wirbt für eine differenzierte Debatte – trotz scharfer Kritik am Begriff „Apartheid“ und dem Umgang mit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober.
SPD-Politiker: Kirchenasyl stärkt die Populisten
Für den SPD-Politiker Christian Lange ist das Maß voll. Er tritt aus der Kirche aus. Als Grund nannte er deren Position beim Kirchenasyl. Der Sozialdemokrat betont, dass mit ihr der Rechtsstaat untergraben und die Populisten gestärkt würden.
Religion verliert weltweit an Bedeutung
Religion verliert selbst in einst strenggläubigen Ländern massiv an Einfluss. Der Soziologe Detlef Pollack spricht von „dramatischen Abbrüchen“.
Theologe Staffa kritisiert Apartheidsbeschluss des Weltkirchenrates
Der Theologe und Antisemitismus-Experte Christian Staffa übt deutliche Kritik am Weltkirchenrat: Dessen Beschluss, Israels Politik als Apartheid zu verurteilen, sei sachlich falsch und institutionell nicht nachvollziehbar.
Ehemaliger Ministerpräsident Wolfgang Böhmer gestorben
Der ehemalige Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer, ist tot. Neben seiner Arbeit in der Politik engagierte er sich seit DDR-Zeiten in der evangelischen Kirche.
45 Orte der Einkehr an der Autobahn
In Deutschland gibt es auf 13.000 Kilometer Autobahnstrecke 45 Autobahnkirchen. Die „Rastplätze für die Seele“ bieten Reisende die Möglichkeit zur Einkehr. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschreibt, warum das so attraktiv ist.
Helmut Matthies wird Ehrenvorsitzender
Helmut Matthies wird 2026 Ehrenvorsitzender der Evangelischen Nachrichtenagentur „Idea“. Dies hat die Mitgliederversammlung am Mittwoch einstimmig beschlossen. Der Theologe wird Ende 2025 aus Altersgründen den ehrenamtlichen Vorstandsvorsitz abgeben.
Mit „I am Jesus Christ“ die Welt der Bibel entdecken
Vor Jahren war es bereits angekündigt worden, doch nun scheint es bald so weit zu sein: Das Computerspiel „I am Jesus Christ“ soll bald erscheinen.
Abgeordnete wollen bei Regeln für Pränataltests nicht locker lassen
Seit 2022 zahlen Krankenkassen vorgeburtliche Tests, die Auskunft über eine mögliche Trisomie des Babys geben. Die Diskussion über Regulierungen wegen ethischer Bedenken geht auch in der neuen Wahlperiode weiter.