Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Viele Deutsche vermissen mittlerweile eine christliche Ausrichtung der Partei.

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Viele Deutsche vermissen mittlerweile eine christliche Ausrichtung der Partei.

Fast jeder Zweite vermisst das Christliche in der CDU

Beinahe die Hälfte der Deutschen findet, dass die CDU dem „C“ in ihrem Namen nicht mehr gerecht wird. Unter Gläubigen vermissen besonders die Freikirchler den christlichen Aspekt der Partei.

45,5 Prozent der Deutschen denken, dass die CDU dem „C“ in ihrem Namen , das für „christlich“ steht, nicht mehr gerecht wird. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“ hervor, die die Tagespost in Auftrag gab. Die Befragten sollten Stellung nehmen zu der Aussage: „Die CDU wird dem C (Christlich) im Namen nicht mehr gerecht.“

Betrachtet man Ost- und Westdeutschland einzeln, sehen das im Osten 50 Prozent der Bürger so, im Westen 44 Prozent. Unter den Katholiken vermissen 42 Prozent das Christliche in der Partei, bei den Protestanten sind das 44,5 Prozent. Jeweils 28 beziehungsweise 27 Prozent sind mit dem aktuellen Kurs der CDU zufrieden. Den 52 befragten Freikirchlern fehlt der christliche Aspekt der CDU besonders: 56 Prozent von ihnen denken, die Partei werde ihrem Namen nicht mehr gerecht, nur 17 Prozent sind mit der Politik zufrieden.

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung ist, dass auch 24 Prozent der Union-Wähler denken, der Partei fehle das Christliche. 51 Prozent derjenigen, die die CDU wählen, sind aber gegenteiliger Ansicht. Mit 71 Prozent vermissen am häufigsten AfD-Wähler das Christliche in der CDU. Danach folgen die Wähler der Linken mit 67 Prozent, die der SPD mit 65 Prozent, die der Grünen mit 61 Prozent und die Wähler der FDP mit 42 Prozent.

Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut 2.051 Deutsche zwischen dem 10. und 13. Juli dieses Jahres.

Von: Swanhild Zacharias

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