Uwe Heimowski, Politik-Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz, hat sich bei der Allianzkonferenz damit beschäftigt, wie es Christen gelingen kann, der Stadt Bestes zu suchen

Uwe Heimowski, Politik-Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz, hat sich bei der Allianzkonferenz damit beschäftigt, wie es Christen gelingen kann, der Stadt Bestes zu suchen

Gott zutrauen, dass er in die Geschichte hineinwirkt

Die Bibel gibt Christen den Auftrag, der Stadt Bestes zu suchen. Wie das konkret aussehen kann, dafür hat Uwe Heimowski bei der 124. Allianzkonferenz wichtige Hinweise gegeben. Der Politik-Beauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz warb dafür, sich immer auch die Argumente des politischen Gegners anzuhören.

Für Uwe Heimowski, den Politikbeauftragten der Deutschen Evangelischen Allianz, gibt es wichtige Schritte, die Christen dabei helfen, sich für ihre Stadt einzusetzen. Zunächst gehe es darum, sich zu informieren und das ganze Bild der Stadt zu sehen. Heimowski empfahl den Seminarbesuchern für das eigene Umfeld zu beten und die eigene Berufung zu erkennen. Im nächsten Schritt sollten sich Christen zu Wort melden, Experten werden und Verantwortung übernehmen.

Heimowski betonte, dass es im Zeitalter von „Fake News“ wichtiger denn je sei, wirklich nach der Wahrheit zu fragen: „Wir müssen kritisch mit Informationen, insbesondere über soziale Netzwerke, umgehen und so oft wie möglich das direkte Gespräch mit Verantwortungsträgern suchen.“ In politischen Debatten sei es unerlässlich, sich die Argumente des Gegenübers anzuhören, um sich ein umfassendes Bild zu machen.

Beter bewegen den Arm Gottes

Genauso wichtig sei aber auch das persönliche Gebet: „Lasst uns so beten, als ob es Gott gibt, und ihm zutrauen, dass er in die Geschichte hineinwirkt. Beter bewegen den Arm Gottes“, verdeutlichte Heimowski. In der politischen Debatte gebe es viele und große Themen, die bewegt werden müssen: „Da ist es wichtig, persönlich, als Gemeinde, als Ortsallianz oder gemeinsam auf Bundesebene den richtigen Platz zu finden. Christen sollen sich fragen, wofür Gott sie beruft.“

Wer in diesen Diskussionen schweige, könne kein Gehör finden: „Wer nicht handelt, wird behandelt: Darum müssen wir uns zu Wort melden, sei es durch Leserbriefe, Gespräche oder öffentliche Aktionen.“ Wer bei solchen Debatten seine Expertise einbringe, dessen Beitrag werde geschätzt.

Christen, nutzt Eure Chancen mitzugestalten

Jeder müsse sich persönlich fragen, wie er sich einbringen kann: „Ob als Elternsprecher oder Parteimitglied – unsere Gesellschaft hat einen echten Mangel an Menschen, die Verantwortung übernehmen. Für Christen bietet das große Chancen, mitzugestalten.“ Christen sollten mitmachen“, forderte Heimowski, auch wenn sich für manche Themen keine Mehrheiten fänden.

Bis Sonntag findet im thüringischen Bad Blankenburg die Konferenz der Deutschen Evangelischen Allianz statt. Sie ist ein Netzwerk verschiedener evangelisch gesinnter Organisationen und Gemeinden. Die erste Bad Blankenburger Allianzkonferenz fand 1886 statt.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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