Vom 23. bis 26. Mai dürfen die Wähler über die Zusammensetzung des neuen EU-Parlaments entscheiden. Die Europäische Evangelische Allianz hat dafür geworben, sich die Chance der politischen Mitbestimmung nicht entgehen zu lassen.

Vom 23. bis 26. Mai dürfen die Wähler über die Zusammensetzung des neuen EU-Parlaments entscheiden. Die Europäische Evangelische Allianz hat dafür geworben, sich die Chance der politischen Mitbestimmung nicht entgehen zu lassen.

„Die Wahl ist eine große Chance“

Die Europäische Evangelische Allianz ruft dazu auf, an den Europawahlen teilzunehmen. Das evangelikale Netzwerk sieht die Wahl als gute Möglichkeit, Einfluss auf die politische Gestaltung der Zukunft zu nehmen.

„Wer wählt, gestaltet die Zukunft unseres Kontinents“, heißt es im Aufruf der Europäischen Evangelischen Allianz (EEA) zur Europawahl, die vom 23. bis 26. Mai stattfindet. Das evangelikale Netzwerk wirbt dafür, mit der Teilnahme an der Wahl die politische Zukunft Europas zu gestalten und Einfluss zu nehmen. Zudem sei es wichtig, die Wahl im Gebet zu begleiten.

Es gehe darum, das Wahlrecht zu nutzen und umsichtig zu wählen. Aus Sicht des EEA-Präsidenten Pfarrer Frank Hinkelmann und seines Generalsekretärs Thomas Bucher treffe das Europäische Parlament viele Entscheidungen, die alle beträfen: „Das ist also unsere Gelegenheit, durch Gebete, Fragen und Abstimmungen Einfluss zu nehmen. Verpassen wir diese Chance nicht.“

Wider die Kultur des „die gegen uns“

Derzeit gebe es häufig ein Klima der Angst und der Spaltung. Zudem wachse eine Kultur des „die gegen uns“. Das mache es für Menschen schwierig, Gutes in ihren Kontrahenten zu sehen oder ihre eigenen Fehler zu hinterfragen. Die Europäische Evangelische Allianz ermutige dazu, parteiunabhängig miteinander für die politischen Debatten und die Stärkung von Glaubens- und Religionsfreiheit zu beten.

Wie Hinkelmann gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, hätten Christen die Aufgabe, sich für die Bewahrung dieser Freiheiten und Grundrechte einzusetzen. Mit ihrer Stimmabgabe könnten sie die politische Zukunft der EU aktiv mitgestalten, betonte er. Der biblische Aufruf im Timotheus-Brief, für die Obrigkeit zu beten, schließe auch die Regierenden der Europäischen Union (EU) mit ein.

Die Gründer der europäischen Idee seien von christlichen Werten motiviert gewesen, eine politische Einheit zu erschaffen, die Frieden und Kooperation zwischen den Nationen fördere. In den folgenden Jahrzehnten habe es Zeiten gegeben, in denen das christliche Weltbild mal mehr und mal weniger eine Rolle in den EU-Institutionen spielte. Deswegen sei es auch wichtig, für Christen zu beten, die in EU-Institutionen arbeiteten und das Gemeinwohl voranbringen wollten.

Die EEA vertritt nach eigenen Angaben rund 23 Millionen Evangelikale aus 33 Ländern in Europa. Ihr Brüsseler Büro feierte im Januar 25-jähriges Bestehen.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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