„Ich wünsche mir, dass das Publikum nach dem Anschauen dieser Dokumentation über Petrus versteht, dass er ein unvollkommener Mensch war. Er war ein schwacher Mensch. Er war ein Mensch.“ Das erklärte Hollywood-Schauspieler Chris Pratt in einem Video nach der jüngsten Premiere der neuen Dokumentation „Pétros ení: Discovering the Origins“ am Freitag auf dem „Rome Film Festival“. Zu Deutsch bedeutet der Titel etwa: „Petrus: Die Ursprünge entdecken.“
In der etwa einstündigen Dokumentation der Produktionsfirma „AF-Films“ in Kooperation mit dem Vatikan, besucht Pratt („Jurassic World“, „Guardians of the Galaxy“) laut dem Dienst „Religion News“ die Katakomben des Petersdoms, wo menschliche Überreste aufbewahrt werden, die die Kirche dem Apostel Petrus zuschreibt. Der Dom soll auf dem Grab Petrus’ errichtet worden sein, dem ersten Papst und nach biblischer Überlieferung dem Jünger, dem Jesus den Aufbau der christlichen Kirche übertrug.
„Stärke liegt in der Gnade Jesu“
Pratt tritt in der Doku als Erzähler auf. Zu der Produktion erklärt er außerdem: „Ich glaube, dass wir alle gebrochen, unvollkommen und schwach sind.“ Und weiter: „Doch (Petrus’) Stärke liegt in der Gnade Jesu und seinem Glauben an Gott.“ Pratt hat bereits in der Vergangenheit öffentlich über seinen christlichen Glauben gesprochen. Er selbst ist evangelisch, seine Frau Katherine Schwarzenegger, eine Tochter von Arnold Schwarzenegger, ist katholisch.
Auch Papst Leo tritt in dem Film auf. Jüngst machte seine Krebserkrankung Schlagzeilen, von der er sich jüngst gut erholt hat. Am Ende geht er im Film zur Grabstätte von Petrus. Dort bekennt er: Auch er sei sich wie Petrus seiner Schwäche bewusst, bekenne aber trotzdem dasselbe wie schon die Apostel über Jesus: „Ja, du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“
„Pétros ení“ lief bisher in Spanien und in Rom und soll Anfang 2027 für ein größeres Publikum zu sehen sein.