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Pastorin weist Trump in die Schranken

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump wollte eine Rede in einer Kirche dazu nutzen, um seine Kontrahentin Hillary Clinton zu attackieren. Die Pastorin der Gemeide hielt davon wenig und schritt ein.
Von PRO
Donald Trump (Archivbild) teilt gerne verbal aus
Donald Trump (Archivbild) teilt gerne verbal aus
Am Mittwoch hat die Pastorin der Bethel United Methodist Church in Flint, Faith Green Timmons, den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump bei einer öffentlichen Veranstaltung in ihrer Kirche im US-Bundesstaat Michigan in die Schranken gewiesen. Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN fiel die Pastorin der Gemeinde dem Kandidaten der Republikanischen Partei ins Wort, als der anfing, auf Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokratischen Partei, zu schimpfen. „Hillary hat versagt mit ihrer Wirtschaftspolitik. Genauso wie sie versagt hat mit ihrer Außenpolitik. Alles was sie angepackt hat, ging daneben. Alles. …“, sagte Trump. Weiter konnte sich Trump nach Angaben des Nachrichtensenders nicht über seine Konkurrentin auslassen, denn Pastorin Timmons trat zu Trump ans Rednerpult und fiel dem Referenten ins Wort. „Herr Trump, ich habe sie eingeladen, damit sie dafür danken können, was die Menschen in Flint für ihre Stadt geleistet haben, nicht um eine politische Rede zu halten“, sagte Timmons. In der Stadt gab es in den vergangenen Monaten eine Krise wegen verunreinigten Trinkwassers. Trump lenkte dem Bericht zufolge nach der Intervention der Pastorin ein und unterließ es, sich weiter über Clinton auszulassen. Pastorin Timmons hatte bereits im Vorfeld der Veranstaltung mit dem Kandidaten vom reinen Besuchscharakter der Stipvisite Trumps gesprochen und dazu verlauten lassen, dass die Veranstaltung für alle offen sei und der Auftritt daher keinesfalls als Zeichen dafür gelten dürfe, dass die Kirche die Kandidatur unterstütze. CNN schreibt, dass der Besuch Trumps am Mittwoch darauf abzielte, die überwiegend schwarze Bevölkerung der Stadt im US-Bundesstaat Michigan anzusprechen, um so noch Wählerstimmen der Afro-Amerikaner im US-Wahlkampf zu mobilisieren. Nach Angaben von CNN wurde Trump bei der Veranstaltung wiederholt von Zwischenrufen gestört. Ein Zischenrufer beschuldigte Trump dafür, dass er schwarze US-Amerikaner als „faul“ bezeichnet habe. Gegen eine andere Zwischenruferin verteidigte Pastorin Timmons den Präsidentschaftskandidaten: „Das ist meine Kirche und Sie werden ihn respektieren.“ (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/baron-brauchen-mehr-journalistische-demut-97179/
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