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Papst fordert Medien-Mission

Der Papst hat dazu aufgerufen, das Internet zur Evangelisation zu nutzen. Für Priester sei eine "neue Epoche" angebrochen, in der sie "die Medien in den Dienst des Wortes" stellen sollten, sagte Benedikt XVI. am Sonntag im Vatikan.

Von PRO

Foto: Fabio Pozzebom

Blogs, Webseiten, Videos und Fotos böten Gelegenheiten zum Dialog und seien nützliche Hilfsmittel für die Evangelisation, sagte Papst Benedikt XVI. anlässlich des  44. "Welttages der Sozialen Kommunikationsmittel". In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto "Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt – die neuen Medien im Dienst des Wortes". Die rasante Verbreitung moderner Kommunikationsmittel und ihr beträchtlicher Einfluss machten ihren Gebrauch im priesterlichen Dienst immer wichtiger und nützlicher.

Als Instrument zur Evangelisation könnten moderne Medien dienen, weil sie "nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Kommunikation bieten". Deshalb forderte der Papst von Seelsorgern und Priestern, "in der digitalen Welt in beständiger Treue zur biblischen Botschaft präsent zu sein". "Durch die modernen Kommunikationsmittel kann der Priester das Leben der Kirche bekannt machen und den Menschen von heute helfen, das Gesicht Christi zu entdecken." Auch in der "digitalen Welt" müsse bekannt werden, dass die Zuwendung Christi eine "konkrete und aktuelle Wirklichkeit" sei. Die neuen Kommunikationsmittel machten es möglich, "mit Gläubigen jeder Religion, mit Nicht-Gläubigen und Menschen jeder Kultur in Kontakt zu treten", sagte der Pontifex.

Der "Tag der sozialen Kommunikationsmittel" wurde 1967 von Papst Paul VI. als "Welttag der Massenmedien" eingeführt. Der Papst veröffentlicht an diesem Tag regelmäßig eine Botschaft, die sich mit der "Ethik der Massenmedien" beschäftigt. (pro)      

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