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Papst beschert “stern” schlechte Verkaufszahlen

Christliche Titelthemen in Printmedien scheinen die Leser nicht  besonders zu begeistern: Bei der Wochenzeitung "stern" sorgte das Titelthema mit Papst Benedikt XVI. für den schwächsten Verkauf des Jahres. Auch die Wochenzeitung "Die Zeit" hatte vor einigen Wochen mit dem Titel "Wer ohne Sünde ist" den zweitschwächsten Verkaufswert des Jahres erzielt.


Von PRO

Foto: Catholic Church (England and Wales) (CC-BY-NC-SA)

Der "stern" verbuchte mit dem Titel "Oh Gott" den schwächsten Kiosk-Verkauf des bisherigen Jahres und die fünftschlechtesten Zahlen seit Start der  Heftauflagenmessung durch das Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) Mitte der 1990er Jahre. In der Ausgabe 39 des aktuellen Jahrgangs hatten die Redakteure untersucht, "warum so viel Menschen gläubig sind, sich aber von der Kirche abwenden". Zugleich war es eine Bestandsaufnahme über die bisherige sechsjährige Amtszeit Benedikt XVI. und die Lage der Kirche in seinem Heimatland.



Auch die Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" hatte den Papstbesuch zum Anlass genommen, ihn auf die Titelseite seiner Ausgabe vom 15.September zu hieven. Sie widmete dem Papst sechs Seiten der Zeitung. Die Frage, wie der Papst mit Menschen umgehen soll, die an der katholischen Moral scheitern, zieht sich dabei durch die Ausgabe. Die IVW ist eine neutrale Einrichtung, die von den Medienunternehmen, den Werbungtreibenden sowie den Werbe- und Media-Agenturen getragen wird. (pro)

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