Experten raten, dass Eltern feste Zeiten vereinbaren, die ihre Kinder mit digitalen Medien verbringen

Experten raten, dass Eltern feste Zeiten vereinbaren, die ihre Kinder mit digitalen Medien verbringen

Trotz digitaler Geschenke entspannt durch die Weihnachtstage

Wie können Eltern ihren Kindern mit digitalen Geschenken eine Freude bereiten und dennoch Zeit mit ihnen verbringen? Der Elternratgeber „Schau hin – Was dein Kind mit Medien macht“ empfiehlt die Vereinbarung von klaren Regeln zur Mediennutzung.

Wenn Kinder ein neues Smartphone oder Computerspiel geschenkt bekommen, verschwinden sie damit in der Regel direkt in ihren Zimmern, um es auszuprobieren. Die besinnliche familiäre Weihnachtszeit ist dann oft vorbei. Der Elternratgeber „Schau hin!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend empfiehlt klare Absprachen für die Feiertage. So kann die besinnliche Zeit mit der Familie auch nach der Bescherung gewahrt werden.

Ein Rat an die Eltern ist, Nutzungszeiten der digitalen Geschenke bereits vor Weihnachten mit ihren Kindern zu besprechen. Dadurch wird ermöglicht, dass Kompromisse erarbeitet werden können und alle Bedürfnisse berücksichtigt werden. „So eine Vereinbarung kann beispielsweise vorsehen, dass Geschenke an Heiligabend etwa eine Stunde lang ausprobiert werden dürfen, beim Weihnachtsessen aber beiseitegelegt werden“, rät Kristin Langer, Mediencoach bei „Schau hin“. Wenn für die Weihnachtszeit andere Regeln gelten als üblich, empfehle es sich, vorher zu besprechen, wann diese Ausnahmeregeln nicht mehr greifen.

Regeln offen besprechen

Geschenke können auch gemeinsam eingerichtet und ausprobiert werden – vor allem bei jüngeren Kindern. Hilfreich ist es, wenn sich die Eltern vorab über wichtige Einstellungen auf den Geräten informiert haben, damit das Einrichten an Weihnachten problemlos funktioniert.

Nicht nur die eigenen Geschenke interessieren Kinder, sondern auch die ihrer Freunde sind spannend. Wenn in der Familie von Freunden andere Medienregeln gelten, sei dies erst einmal nicht dramatisch. „Kleinere Grenzüberschreitungen gehören zur Kindheit dazu“, weiß Langer. Wichtig sei, dass Eltern mit ihrem Kind darüber sprechen und thematisieren, dass es in anderen Familien auch andere Absprachen gibt. Mit den Eltern der Freunde sollten die eigenen Regeln ganz offen besprochen und dabei klare Grenzen definiert werden.

Von: Jennifer Adam

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