Dagi Bee erreicht mit ihren Inhalten ein Millionenpublikum. Der YouTube-Star ist das Idol vieler Kinder und Jugendlicher.

Dagi Bee erreicht mit ihren Inhalten ein Millionenpublikum. Der YouTube-Star ist das Idol vieler Kinder und Jugendlicher.

Immer mehr Kinder wollen YouTube-Star werden

Mehr als ein Drittel der Sechs- bis Siebenjährigen nutzt ein Smartphone. Ein paar Jahre später äußern viele den Berufswunsch YouTube-Star. Für Generation Z gilt: mobile first.

YouTube-Stars wie Dagi Bee oder Sami Slimani sind ihre größten Idole: Das Leben von Kindern und Jugendlichen in Deutschland wird zunehmend vom Internet bestimmt. Das zeigt die aktuelle Bitkom-Studie „Kinder & Jugend in der digitalen Welt“. Schon jeder zweite Zehn- bis Elfjährige nutzt YouTube, bei den 16 bis 18-Jährigen sind es drei Viertel. Mehr als jeder Dritte aller Befragten gab an, dass sein Lieblingsstar ein YouTube-Star ist. In der „Generation Z“ sind diese Social Influencer damit beliebter als Stars aus den Bereichen Sport oder Schauspiel. Dass die Internetstars ein Millionenpublikum faszinieren, haben auch die Unternehmen erkannt, die diese oft als Werbeträger einsetzten, heißt es in der Studie. „Immer öfter hören Eltern als Berufswunsch ihrer Kinder: YouTube-Star“, sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg.

YouTube-Stars sind aus dem Leben vieler Kinder und Jugendlicher nicht mehr wegzudenken

YouTube-Stars sind aus dem Leben vieler Kinder und Jugendlicher nicht mehr wegzudenken

Für „Generation Z“ gelte „mobile first", stellt die Studie fest. Das zeige sich auch daran, welche Geräte genutzt würden. Der klassiche Computer oder auch der Laptop sind unter den Kindern und Jugendlichen eher unbeliebt. Nur noch 35 Prozent surfen mit einem stationären PC im Internet, den Laptop nutzen dafür 49 Prozent. Immer häufiger gehen Kinder und Jugendliche mit dem Tablet, 48 Prozent, und dem Smartphone, 77 Prozent, ins Internet. Wobei die Formulierung „ins Internet gehen" nicht mehr zutreffe. Dieser Begriff sei der jungen Generation „völlig fremd“, sagte Bitkom-Vizepräsident Berg. „Sie sind heute ‚always on‘“ – sprich immer online.

Die Jüngen sind immer öfter im Netz aktiv

Immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen deshalb auch ein Smartphone. Ab einem Alter von zehn Jahren besitzt mehr als die Hälfte ein eigenes Gerät. Bei den Zehn- bis Elfjährigen sind es 67 Prozent, ab zwölf Jahren hat mit 88 Prozent fast jeder Jugendliche ein eigenes Smartphone. Auch wenn das auf nur wenige der Jüngsten zutrifft, nutzt trotzdem mehr als ein Drittel der Sechs- bis Siebenjährigen ein Smartphone. Jeder Zweite der Zehn- bis 18-Jährigen gab an, sich ein Leben ohne das mobile Gerät nicht mehr vorstellen zu können. Handys sind in jeder vierten Familie aber auch Grund für Streitigkeiten: 26 Prozent der Smartphone-Nutzer von zehn bis 18 Jahren gaben an, dass es deswegen zu Hause oft Streit gibt.

Generell sind die Sechs- bis Siebenjährigen immer häufiger online. Fast die Hälfte (48 Prozent) von ihnen nutzen mindestens gelegentlich das Internet und verbringt dann durchschnittlich 39 Minuten pro Tag im Netz. Im Jahr 2014 nutzten nur 39 Prozent von ihnen das Internet und verbrachten dort dann elf Minuten pro Tag. Auch unter den Acht- bis Neunjährigen stiegen die Werte: 81 Prozent von ihnen nutzen heutzutage das Internet und widmen sich den Inhalten 43 Minuten pro Tag.

Die Sechs- bis Siebenjährigen sind häufiger online als noch vor drei Jahren

Die Sechs- bis Siebenjährigen sind häufiger online als noch vor drei Jahren

Wenn sie im Netz aktiv ist, verhält sich die junge Generation meistens verantwortungsvoll. 62 Prozent achten darauf, welche Informationen über sich sie ins Internet stellen. 54 Prozent prüfen zudem, welche Inhalte, zum Beispiel Fotos oder Kommentare, über sie sichtbar sind. Dazu tragen auch die Eltern bei. Sechs von zehn der Befragten sagten, dass ihre Eltern sie bitten, nicht zu viel Privates preiszugeben.

Für die Studie befragte Bitkom 926 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren. (pro)

Von: sz

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