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Open-Doors-Gründer erhält Stephanus-Preis

Für seinen Einsatz für verfolgte und benachteiligte Christen auf der ganzen Welt hat Bruder Andrew den Stephanus-Preis 2014 erhalten. Er gründete 1955 die christliche Hilfsorganisation Open Doors.
Von PRO
Der Stifter des Preises, Wolfgang Link, verliest die Urkunde, die Markus Rode in Vertretung für Bruder Andrew entgegennimmt

Foto: IGFM

Der Stifter des Preises, Wolfgang Link, verliest die Urkunde, die Markus Rode in Vertretung für Bruder Andrew entgegennimmt
In Vertretung für den Niederländer nahm der jetzige Leiter der Organisation, Markus Rode, den Preis am Wochenende entgegen. Bruder Andrew, der mit bürgerlichem Namen Anne van der Bijl heißt, begann nach seiner Bekehrung, Bibeln in den kommunistischen Ostblockstaaten zu verteilen. Seine Erlebnisse verarbeitete er in dem 1967 veröffentlichten Buch „Der Schmuggler Gottes“. Daraus entwickelte er mit Open Doors einen weltweiten Dienst für verfolgte Christen mit dem Ziel, neben Bibeln auch christliche Literatur zu verteilen sowie Bibelkurse und Selbsthilfeprojekte in betroffenen Ländern anzubieten.

Mut und Einsatz für leidende Christen

Seit dem Ende des „Eisernen Vorhangs“ kümmert sich Open Doors verstärkt um die verfolgten Christen im arabischen Raum, sowie auf dem asiatischen und afrikanischen Kontinent in mittlerweile über 50 Ländern. Bruder Andrew selbst richtete seine Aufmerksamkeit auf den nahen Osten und die islamische Welt. Walter Flick, Mitglied des Kuratoriums der „Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen“, würdigte den Mut und den großen Einsatz des heute 86-Jährigen für die leidenden Brüder und Schwestern. Der Preis ist nach der biblischen Figur Stephanus benannt, dem ersten christlichen Märtyrer. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Markus Rode ging in seiner Dankesrede auf die aktuelle Situation der verfolgten Christen ein, die vor allem der Islamische Staat (IS) verursache. „Wir sind ein Licht und bieten mit Jesus Christus eine neue Perspektive an“, sagte Rode und rief Christen dazu auf, sich nicht erschrecken zu lassen. Jesus helfe auch in schwierigen Situationen über die Dunkelheit hinweg. Die „Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen“ der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte möchte verfolgten Christen in Not beistehen. Sie unterstützt außerdem Betroffene finanziell. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/detailansicht/aktuell/open-doors-tag-am-24-mai-in-kassel-87974/
https://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/politik-fuer-solidaritaet-mit-verfolgten-christen-87906/
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