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Online-Petition gegen Kreuz-Verordnung gestartet

Nach dem Willen des Kabinetts um den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) soll künftig in allen Behörden und Verwaltungsstellen des Landes ein Kreuz hängen. Dagegen formiert sich Widerstand im Internet.
Von PRO
Gegen die Absicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), in bayerischen Behörden zukünftig Kreuze aufzuhängen, regt sich Widerstand

Foto: pro/Swanhild Zacharias

Gegen die Absicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), in bayerischen Behörden zukünftig Kreuze aufzuhängen, regt sich Widerstand

Anfang der Woche hatte das Kabinett von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beschlossen, dass ab Juni 2018 in jeder Behörde der bayrischen Staatsverwaltung ein Kreuz im Eingangsbereich hängen soll. Gegen das Vorhaben der bayerischen Landesregierung regt sich Widerstand.

Nach Angaben der Frankfurter Rundschau vom Donnerstag hat ein Sprecher der Studentenschaft an der Universität Regensburg eine Online-Petition gegen die Verordnung gestartet. Tarek Carls sieht in der Verordnung des bayerischen Ministerpräsidenten eine Missachtung des Gebotes der weltanschaulichen Neutralität und fordert Söder auf, sie zurückzuziehen. An der Online-Petition „Kein #Kreuzzwang in öffentlichen Institutionen!” haben sich bislang rund 27.000 Personen beteiligt. Tarek will klarstellen, „dass die Universität ein säkularer, weltoffener Raum für alle Religionen ist” und die Verpflichtung, unter einem Kruzifix zu arbeiten, ein falsches Signal für Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen darstellt. „Wir setzen uns dafür ein, dass Bayern weiterhin weltoffen und tolerant bleibt”, schreibt Tarek zur Begründung seiner Petition.

Von: Norbert Schäfer

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