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Olympiasiegerin Dawn Harper: Ich lebe, um Gott Ehre zu geben

Schon zwei Mal war die US-amerikanische Hürdenläuferin Dawn Harper bei Olympischen Spielen erfolgreich. Am Freitag, den 16. August, geht sie bei den Weltmeisterschaften in Moskau an den Start. Wichtiger als aller Erfolg ist der Christin aber ihr Glaube.
Von PRO

Foto: Erik van Leeuwen / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Die 29-jährige Harper schaffte es bei den Olympischen Spielen in ihrer Disziplin, dem 100-Meter-Hürdenlauf, immer aufs Siegertreppchen: Gold in Peking (2008) und Silber in London (2012) – in nur 12,37 Sekunden.

Harper stammt aus East St. Louis, Illinois, und wuchs in einem christlichen Elternhaus auf. Laufen trainieren durfte die Athletin nur, wenn sie in der Schule gute Noten schrieb. Mit 15 Jahren erlitt Harper eine Knieverletzung und musste operiert werden. Die Ärzte sagten ihr, dass sie nie wieder so schnell laufen können werde wie bisher. Von diesem Rückschlag ließ sie sich nicht entmutigen, im Gegenteil, er stärkte ihren Glauben: „Ich ging sonntags in die Kirche und wusste, Gott war real in meinem Leben.“ Das berichtet Harper im Interview mit dem Onlinedienst Beliefnet: „Und als ich mich wieder erholte, wusste ich, es muss einen größeren Plan für mich geben. Auch wenn ich ihn jetzt noch nicht sehe.“

Von 2003 bis 2006 studierte die Sportlerin Psychologie an der University of California in Los Angeles. Hier trat sie dem studentischen Sportteam UCLA Bruins bei und holte ihren ersten Titel. Die Gold-Medaille gewann sie bei der Pan American Junior Athletics Championship 2003 in Bridgetown, Barbados. Die damals 19-Jährige bestritt den 100-Meter-Hürdenlauf in 13,42 Sekunden. Dort traf sie auch auf den Jamaikaner Usain Bolt, der durch seinen 200-Meter-Sprint in 20,13 Sekunden schon mit 16 Jahren Bestzeiten vorlegte.

„Ich wusste, es ging darum, Gott die Ehre zu geben.“

Kurz vor ihren ersten Olympischen Spielen 2008 hatte sie erneut eine Knie-OP, konnte aber trotzdem am Turnier teilnehmen. Ihre stärkste Konkurrentin und klare Favoritin Lolo Jones strauchelte beim Finale an der vorletzten Hürde, sodass Harper die Goldmedaille gewann. Die Presse kannte die US-Amerikanerin bis dato noch nicht. „Von dem ganzen Globus wählte Gott mich kleines Mädchen aus East St. Louis aus“, berichtet sie weiter im Interview. „Er suchte das Mädchen aus, dem niemand den Sieg zutraute.“

In diesen Tagen finden die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Russland statt. Harper wird am Freitag für das amerikanische Team im 100-Meter-Hürdenlauf antreten. 2011 wurde sie bei den Weltmeisterschaften in Südkorea Dritte. (pro)

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