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Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst im TV

Katholiken und Protestanten feiern am Samstag einen zentralen ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst. Thematisch geht es um die Heilung der Erinnerungen und den in die Zukunft mit gemeinsamen Zielen. Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel haben sich angekündigt.
Von PRO
In der St.-Michaels-Kirche in Hildesheim findet am Samstag der zentrale Buß- und Versöhnungsgottesdienst statt
In der St.-Michaels-Kirche in Hildesheim findet am Samstag der zentrale Buß- und Versöhnungsgottesdienst statt

Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wollen im Festjahr zum 500. Reformationsjubiläum aufeinander zugehen und den christlichen Glauben bezeugen. Ein Ansatzpunkt ist der zentrale ökumenische Buß- und Versöhnungsgottesdienst am Samstag in der Michaeliskirche in Hildesheim. Das Gedenken wird ab 17 Uhr als Fernsehgottesdienst der ARD live übertragen.

Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Bundestagspräsident Norbert Lammert, der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle, und Niedersachsens Ministerpräsident, Stephan Weil, haben ihre Teilnahme angekündigt.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm leiten den Gottesdienst gemeinsam. Außerdem wirken die methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und Erzpriester Constantin Miron mit. Zudem beteiligen sich die Präses des Rates der EKD, Irmgard Schwaetzer, und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, an der Gestaltung.

Zentrales Ereignis im Rahmen der Reformationsfeierlichkeiten

Der Gottesdienst am Vorabend des zweiten Sonntags der Passions- und Fastenzeit ist ein zentrales Ereignis im Rahmen der Reformationsfeierlichkeiten. Die Reformation Martin Luthers hat zu einer Kirchenspaltung geführt. In dem Gottesdienst soll es darum gehen, die Wunden der Vergangenheit zu benennen und Gott um Vergebung zu bitten. Das ist in dem Begriff „Healing of Memories“ zusammengefasst. Aus der Versöhnung heraus „erwachsen Verpflichtungen für das zukünftige Miteinander, die beide Seiten vor Gott eingehen“, heißt es in der Ankündigung für den Gottesdienst.

2017 wird erstmals seit dem Reformationszeitalter ein Reformationsjubiläum in ökumenischer Gemeinschaft gefeiert. Unter dem Leitmotiv „Christusfest“ haben die Evangelische und Katholische Kirche in Deutschland zahlreiche gemeinsame Projekte für das Jahr 2017 verabredet. In der Kirche St. Michaelis in Hildesheim sind bis heute der evangelische Kirchenraum und eine katholische Krypta baulich unmittelbar miteinander verbunden. (pro)

Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst: ARD, Samstag, 11. März, 17 bis 17.50 Uhr

Von: jw

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