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Obama: „Wir sind alle Kinder Gottes“

US-Präsident Barack Obama hat beim Oster-Gebetsfrühstück im Weißen Haus an die Bedeutung der Auferstehung Jesu erinnert. Er rief besonder‚s zur Nächstenliebe und zum Kampf gegen Intoleranz und Antisemitismus auf.
Von PRO
Für US-Präsident Barack Obama sind Nächstenliebe und soziales Engagement untrennbar mit dem christlichen Glauben verbunden

Foto: Pete Souza

Für US-Präsident Barack Obama sind Nächstenliebe und soziales Engagement untrennbar mit dem christlichen Glauben verbunden
Die Auferstehung zeige Gottes Liebe zu den Menschen. „Er liebt uns so sehr, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit wir durch ihn leben können“, sagte Obama in seiner Ansprache vor religiösen Führern verschiedener Denominationen. Ostern erinnere daran, was Jesus erlitten habe, die Verhöhnung der Menge und die Schmerzen der Kreuzigung. „In unserer christlichen Tradition feiern wir die Herrlichkeit der Auferstehung. Alles dafür, damit uns unsere Sünden vergeben werden und uns ewiges Leben sicher ist“, sagte der Präsident nach Angaben der amerikanischen christlichen Zeitung The Christian PostIn Erinnerung an die Schüsse auf jüdische Einrichtungen im US-Bundesstaat Kansas am Sonntag rief er zur Bekämpfung von Intoleranz und Antisemitismus auf: „Wir sind alle Kinder Gottes“. Trotz des Leides in der Welt sei er auch überwältigt von „der Gnade eines großartigen Gottes“. Jeder sei dazu aufgerufen, Nächstenliebe zu üben, so wie Gott die Menschen geliebt habe. Niemand sei frei von Sünde, aber „wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns und seine Liebe wird in uns vervollkommnet.“

Kritik am Religionsverständnis

Obama dankte den religiösen Führern für deren Arbeit und Einsatz für Gerechtigkeit, Bildungsmöglichkeiten und Hilfsbedürftige im vergangenen Jahr: „Ihr habt auf so viele verschiedene Weise einen Unterschied gemacht, nicht nur in den Vereinigten Staaten, auch im Ausland.“ Für Obama gehören soziales Handeln und Nächstenliebe zu den wichtigsten Elementen des christlichen Glaubens. Einige Christen stehen Obamas Religionsverständnis in einigen Punkten kritisch gegenüber, da der US-Präsident davon überzeugt sein soll, alle Religionen basierten auf einer gemeinsamen Grundlage, dem moralischen Handeln. Kritisiert wurde er von Evangelikalen besonders wegen einer Aussage beim Fastenbrechen am Ende des Ramadan im Weißen Haus im Jahr 2009. Damals zitierte er den zum Islam konvertierten Boxer Muhammad Ali und sagte: „Bäche, Teiche, Seen und Flüsse – sie alle haben unterschiedliche Namen, aber sie alle bestehen aus Wasser. So wie Religionen – sie alle enthalten Wahrheiten.“ Dass in diesem Sinne alle Religionen dasselbe wollten, stößt bei vielen Christen auf Unverständnis. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/obama-religionsfreiheit-dient-nationaler-sicherheit-87385/
https://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/obama-satt-79628/
https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/moralische-verantwortung-fuer-syrien-79674/
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