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Nina Hagen ist “missionarisch unterwegs”

Ihr Wissen über den Glauben mit Freunden zu teilen, sei selbstverständlich. Das hat die gläubige Punk-Ikone Nina Hagen in einem Interview mit der Wochenzeitung "Rheinischer Merkur" bekannt. Dem "Zeit-Magazin" verriet sie, sie lebe seit ihrer Bekehrung wie eine Nonne.

Von PRO

Foto: pro

"Das liegt in der Natur der Sache, dass ich missionarisch unterwegs bin", sagt Nina Hagen in der aktuellen Ausgabe des "Rheinischen Merkur". Weiter erklärt sie: "Ich bewege mich Schritt für Schritt in das Gelobte Land und bin auf dem Weg in das ewige Zuhause zu unserem Vater und zu Jesus Christus. Auf diesem Weg muss ich meinen Freunden und meinen Mitmenschen mein Wissen, die vielen Erfahrungen und meine Gedanken weiterreichen. Ich möchte Menschen inspirieren, zu Gott und zum christlichen Glauben zu finden."

"Jesus, nimm mich an die Hand"

Hagens Wunsch sei es, Menschen auf Augenhöhe zu treffen, mit ihnen zu philosophieren, zu sprechen und sie zu bekehren. "Aber nicht mit dem Holzhammer oder Holzkreuz, sondern mit der Liebe und meinen persönlichen Erfahrungen. Die meiste Zeit ist die Liebe Gottes für mich präsent. Selbst wenn ich tief traurig bin, kommt immer wieder die Zeit, wo ich von Gott aufgefangen werde und wieder Frieden finde", sagt die Sängerin. Sie bete täglich und pflege eine persönliche Beziehung zum lieben Gott. "Ich gehöre Gott und beziehe ihn in meinen Tagesablauf ein. In schwierigen Situationen bitte ich Jesus, mich an die Hand zu nehmen", so Hagen im Interview.

Mit dem "Rheinischen Merkur" sprach sie auch über ihren Glaubensweg, der von Besuchen in indischen Hindutempeln und Ufo-Glauben geprägt war. "Ich musste erst lernen, die guten von den schlechten Geistern zu unterscheiden", sagt sie heute und weiter: "Ich musste mich in dieser verrückten Welt erst einmal zurechtfinden. Viele Machtstrukturen der irdischen Kirche und ihrer Institutionen waren mir fremd und fern." Während Hagens Vater Atheist gewesen sei, habe sich ihre katholische Mutter immer mit Gott beschäftigt. "Zum Gebet führte mich dann aber meine katholische Tante Muschel. Als sie mit mir betete, konnte ich Gottes Gegenwart spüren und hatte keine Angst mehr."

In der aktuellen Ausgabe des Hamburger "Zeit-Magazins" sagt Hagen, sie sehe sich selbst als Nonne. Sie strebe nicht mehr nach einer "irdischen, sexuellen Liebe". Seit sie Gott begegnet sei, fühle sie sich bei ihm am besten aufgehoben. "Ich erkannte: Er liebt mich so, wie mich noch nie ein Mensch geliebt hat und wie auch kein Mensch je lieben kann!"

Nina Hagen ließ sich 2009 im niedersächsischen Schüttorf evangelisch taufen. Auf der Leipziger Buchmesse stellte sie jüngst ihre Autobiografie "Bekenntnisse" (Pattloch) vor, in der sie über ihren Weg zum christlichen Glauben schreibt. (pro)

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