Niko Kovač, Chefcoach von Borussia Dortmund, besucht regelmäßig die Messe in einer kroatischen Gemeinde in Dortmund, geht zur Beichte und bekreuzigt sich vor dem Essen. Als Kind ging er in den Religionsunterricht, ist laut „Bild“ ein „praktizierender Christ“. Im „Bild“-Podcast „Phrasenmäher“ sagt Kovač: „Ich glaube fest daran, dass es den lieben Gott gibt. Ich glaube auch, dass wir alle letzten Endes eine Bestimmung haben und das Leben nach dem Tod weitergeht.“
Kovač spricht im Podcast auch über schwierige Lebensphasen. Während andere in solchen Momenten einen Psychologen oder engen Freund aufsuchten, setze er auf etwas anderes: „Ich vertraue auf das, was der liebe Gott mir mitgegeben hat. Er lässt mich nur das schultern, was ich schultern kann. Und wenn es ein bisschen mehr wird, weiß ich, dass er trotzdem da ist. Das hilft mir.“
Auf die Frage, ob er auf Glücksbringer setzt, verweist der BVB-Coach zunächst auf seinen früheren Trainer Giovanni Trapattoni, der stets Weihwasser in einem kleinen Fläschchen in seiner Hosentasche bei sich getragen habe. Dann sagt er: „Ich habe immer mal wieder einen Rosenkranz oder eine kleine Medaille dabei.“