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„Nachtcafé: Glaube versetzt Berge“

Der Glaube kann Berge versetzen – oder zumindest in Krankheit und Trauer helfen. Über diese Erfahrung spricht Michael Steinbrecher am Freitag mit seinen Gästen in der SWR-Sendung „Nachtcafé“.
Von Jörn Schumacher
Michael Steinbrecher spricht im Nachtcafé über den Glauben

Foto: SWR/Tom Oettle

Michael Steinbrecher spricht im Nachtcafé über den Glauben

„Ob in Krankheits- oder Trauersituationen: Vielen hilft der Glaube an Gott, um in fast ausweglosen Lagen nicht den Lebensmut zu verlieren. Schwerkranke sehen in ihrer Not oft den letzten Strohhalm in dubiosen Heilmethoden“, heißt es in der Sendungsankündigung des SWR. Im „Nachtcafé“ am Freitag soll es aber auch um angebliche Heilkräfte von Kristallen, Engeln oder des Vollmonds gehen. „Den Patienten werden wahre Wunder versprochen, geboten wird aber häufig nur fauler und teurer Zauber.“

Zu den Gästen im „Nachtcafé“ gehört Bruder Martin Berni, der nach eigener Aussage seine Kraft für viele soziale Projekte im Glauben findet. Der Glaube an einen liebenden, barmherzigen Gott bestimme sein Denken und Handeln, sagt Bruder Martin, ein ehemaliger Franziskanerpater, der sich seit zwölf Jahren täglich für Obdachlose in Ingolstadt einsetzt. Er sagt: „Das Gebet ist für mich eine Kraftquelle, ohne meinen festen Glauben könnte ich das gar nicht so intensiv machen.“

Andreas Schutti baute sich bereits in jungen Jahren ein Diskotheken-Imperium auf, doch sein Geschäft ging zugrunde. Trotz Ehe hatte er ständig Affären, war pornosüchtig und verschleuderte sein Geld, berichtet er. Am Boden zerstört fand er in seiner Not zum Glauben: „Durch Gott habe ich mein Leben um 180 Grad gedreht und wurde ein anderer Mensch.“

Auch die Gospelsängerin Siyou ist von der Wirkungskraft des Glaubens überzeugt. Sie ist die Tochter eines evangelischen Pfarrers aus Kamerun. Ihr Vorname heißt übersetzt: „Gott hat gehört“, und dieser Name habe für sie Bedeutung, sagt sie: „Der Glaube ist ein farbenfrohes Fest, er ist mein innerer Anker und ja, er versetzt auch Berge.“

Außerdem spricht der Philosoph und Bestseller-Autor Markus Gabriel darüber, wie für ihn der Glauben zwar ein menschliches Grundbedürfnis sei, er selbst aber nicht an einen Gott glauben könne. Der Bonner Universitätsprofessor will jedoch nicht ausschließen, dass es einen Gott gibt. Unter den Gästen ist zudem Brigitte Voss, die als Medium und Trance-Heilerin arbeitet. Nach dem Tod ihrer großen Liebe hatte sie in einer Kirche das Gefühl, Gott zu erfahren.

Gast ist außerdem Christa Benz, die sich aufopferungsvoll um ihren kranken Ehemann kümmert. Vor fünf Jahren erlitt er eine Gehirnblutung und lag wochenlang im Koma. Die Ärzte sahen kaum Hoffnung, dass er jemals wieder ins Leben zurückfindet. Doch die Stuttgarter Klavierlehrerin war von Anfang an fester Überzeugung: Marcus wird wieder gesund. (pro)

„Nachtcafé: Glaube versetzt Berge“ am Freitag, 9. Juni, 22 Uhr im SWR Fernsehen

Von: js

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