Fünf Jahre nach den tödlichen Übergriffen auf Angehörige der christlichen Minderheit in Indien sind die Verantwortlichen für den Auslöser der Gewaltwelle zur Rechenschaft gezogen worden.

Lebenslange Haftstrafen nach Gewalt gegen indische Christen

Fünf Jahre nach den tödlichen Übergriffen auf Angehörige der christlichen Minderheit in Indien sind die Verantwortlichen für den Auslöser der Gewaltwelle zur Rechenschaft gezogen worden. Acht Männer, darunter ein maoistischer Rebell, wurden von einem Gericht in Phulbani zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt, wie die indische Nachrichtenagentur IANS am Donnerstag berichtete.

Die Männer wurden für schuldig befunden, Laxmananda Saraswati getötet zu haben, der damals gegen die Christianisierung im Bundesstaat Orissa agitierte. Für den Mord an dem Hindu-Führer und vier seiner Gehilfen wurden damals Christen verantwortlich gemacht. Daraufhin attackierten im August und September 2008 Anhänger radikaler Hindu-Organisationen zahlreiche von Christen bewohnte Dörfer. Bei den Übergriffen wurden mehr als 40 Menschen getötet, 25.000 Menschen flohen vor der Gewalt. (dpa)

Von: dpa

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