Mit Gebeten gegen hohen Benzinpreis

Nicht nur in Deutschland und Europa, auch in den USA haben die Benzinpreise neue Rekordhöhen erreicht. Um diesen Trend aufzuhalten, beten Mitglieder einer neu entstandenen gläubigen Bewegung "Prayer at the Pump" an verschiedenen Tankstellen für billigeres Benzin. "Das Gebet ist die Antwort auf jedes Problem", so die Überzeugung der Gruppe.

Um den stetig steigenden Benzinpreisen entgegenzuwirken, treffen sich die Mitglieder der Bewegung "Prayer at the Pump" ("Beten an der Zapfsäule") direkt an den Tankstellen zum gemeinsamen Gebet, berichtet "Spiegel Online". Bis zu 200 Leute kommen an einem Wochenende zusammen und beten um den Segen des Allmächtigen und bitten ihn um seine Kraft, die hohen Benzinpreise zu drücken.

Der Anführer der Bewegung, Rocky Twyman, schaffte es auf diesem Weg in zahlreiche Medien. Radio- und Fernsehinterviews im ganzen Land machen den Rentner und seine Bewegung bekannt. Twyman wird hauptsächlich von einer Ex-Schönheitskönigin, einem Inhaber einer kleinen Baufirma und zwei Freiwilligen einer Suppenküche unterstützt. Sie treffen sich in San Francisco und in der Hauptstadt Washington D.C. Eine Mitarbeiterin betet: "Diese Preise werden fallen, so wie die Mauern von Jericho in der Bibel gefallen sind."

"Gebet ist die Antwort für alle Probleme"

"Das Gebet ist die Antwort für jedes Problem im Leben", wird Twyman zitiert. "Wir bitten Gott, in das Leben dieser selbstsüchtigen, gierigen Leute einzugreifen, die die Preise so steigen lassen." Zum Schluss singen sie eine abgeänderte Version des Liedes "We shall overcome" ("Wir werden die Schwierigkeiten bewältigen"), in dem es nun heißt: "Wir werden billigeren Sprit haben."

Auf Worten ließ letzte Woche in Texas die Gemeinde "High Point Fellowship Church" Taten folgen. Für drei Stunden senkten sie die Spritpreise um knapp einen Dollar auf 2,49 Dollar pro Gallone Benzin, berichtet "Tagesschau.de". Pastor Randy Fenter sagte, man habe überlegt, wie man der Gemeinde helfen könnte. Schnell sei man auf finanzielle Probleme gekommen, die jede Familie hätte. "Die Benzinpreise treffen jedermann. Deshalb dachten wir: Wir senken den Benzinpreis für eine Weile, so gut es geht." Getankt hat der Pastor höchstpersönlich, bezahlt wurde die Preisdifferenz von seiner Gemeinde. Diese Aktion sprach sich schnell rum: Fast zwei Kilometer lang war die Warteschlange an der Tankstelle. (PRO)

Von: DH

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