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Nach Übernahme: Keine Stellenkürzungen bei Gerth Medien

Anfang Juni hat die Stiftung Christliche Medien (SCM) Gerth Medien, adeo und Lydia übernommen. Gegenüber pro erklärt die Geschäftsführung: Es wird keine Stellenkürzungen im Standort Aßlar geben. Finanzielle Probleme seien nicht der Grund für die Übernahme gewesen.
Von PRO
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Von links: Gesamtvertriebsleiter Peter Butenuth, kaufmännischer SCM-Geschäftsführer Marco Abrahms, SCM-Vorsitzender Friedhelm Loh, Gerth-Medien-Verlagsleiter Stefan Wiesner, SCM-Geschäftsführer Ulrich Eggers Foto: SCM
Von links: Gesamtvertriebsleiter Peter Butenuth, kaufmännischer SCM-Geschäftsführer Marco Abrahms, SCM-Vorsitzender Friedhelm Loh, Gerth-Medien-Verlagsleiter Stefan Wiesner, SCM-Geschäftsführer Ulrich Eggers
Bei Gerth Medien am Standort Aßlar wird es im Zuge der Übernahme durch die Stiftung Christliche Medien (SCM) keine Stellenkürzungen geben. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen“, heißt es in einer Stellungnahme der SCM-Geschäftsführung auf Anfrage von pro. Die Angaben erfolgten laut SCM in enger Abstimmung mit Gerth Medien und adeo. Auch die Vertriebsarbeit der Gerth/adeo-Produkte werde weiterhin von Aßlar aus koordiniert. Mit Peter Butenuth gebe es jetzt jedoch einen Gesamtleiter, der den Vertrieb aller Standorte zentral koordiniere. Finanzielle Probleme seien nicht der Grund für die Übernahme gewesen: „Weder Gerth Medien, Lydia und adeo noch die SCM Verlagsgruppe befinden sich in einer wirtschaftlichen Lage, die die Fusion der Verlagshäuser notwendig machte.“ Der in einer ersten Presseerklärung erwähnte „wirtschaftliche Druck“ sei auf die gesamte Buchbranche bezogen gewesen.

Produkte sollen erhalten bleiben

SCM erhoffe sich „selbstverständlich“ einen Zuwachs an Know-How durch die Übernahme des Aßlarer Verlagshauses, das in der Branche als innovativ und erfolgreich gilt. „Die Erfolge von Gerth Medien und adeo sind keine Geheimnisse“, hieß es von Seiten die SCM-Geschäftsführung. Ebenso wenig müssten SCM-Verlag und der SCM Bundes-Verlag ihr Licht unter den Scheffel stellen, auch hier gebe es erfolgreiche Produkte. Obwohl es mit Joyce und Lydia nun zwei christliche Frauenmagazine unter dem Dach von SCM gibt, sollen beide Zeitschriften weiter unabhängig voneinander erscheinen. Beim Zusammenführen der unterschiedlich geprägten Verlags- und Hauskulturen erwartet die Geschäftsführung von SCM ebenfalls keine Probleme: „Viele der Kolleginnen und Kollegen der unterschiedlichen Häuser kennen sich bereits und kooperieren schon lange miteinander. Wir sind überzeugt davon, dass die Fusion in diesem Bereich tatsächlich besonders schnell und herzlich gelingen wird.“ Unter den adeo-Autoren sind Prominente wie Margot Käßmann, Samuel Koch oder Anselm Grün. Seit 2006 hatte Gerth Medien zur internationalen Verlagsgruppe Random House gehört, die wiederum Teil des Bertelsmann-Konzerns ist. Anfang Juni hatte die SCM-Verlagsgruppe die Übernahme von Gerth Medien, adeo und Lydia verkündet. (pro)
http://www.pro-medienmagazin.de/wirtschaft/detailansicht/aktuell/scm-kauft-gerth-medien-96342/

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