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„Mr. Sportstudio“: Dieter Kürten wird 80

Als „Mr. Sportstudio“ war er über Jahrzehnte das Gesicht des Fernseh-Samstagsabends: Am Donnerstag feiert der ehemalige deutsche Sportreporter Dieter Kürten seinen 80. Geburtstag. Aus seinem christlichen Glauben hat er nie einen Hehl gemacht.
Von PRO
Er war über Jahrzehnte das Gesicht des „Aktuellen Sportstudios”: Der gläubige Sportreporter Dieter Kürten feiert am 23. April seinen 80. Geburtstag
Er war über Jahrzehnte das Gesicht des „Aktuellen Sportstudios”: Der gläubige Sportreporter Dieter Kürten feiert am 23. April seinen 80. Geburtstag
Dieter Kürten moderierte ab 1963 ganze 375 Mal „Das aktuelle Sportstudio“ im ZDF. Die Zuschauer kennen ihn aber auch als Moderator bei Fußballspielen, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Kürten kommentierte das Finale der Fußball-Europameisterschaft 1980, in dem Deutschland den Titel holte. Legendär ist auch der Aufritt im Sportstudio, bei der ein Schimpanse Maria Weissmüller, der Ehefrau des Schwimm-Olympiasiegers und Tarzan-Darstellers Johnny Weissmüller, ihre Perücke vom Kopf riss.

Interview mit Jesus

Der katholische Glauben spielte von Anfang an eine wichtige Rolle in Kürtens Leben. Seine Oma habe ihn schon als Kind mit in die Kirche genommen. „Ich glaube aus Überzeugung. Wenn ich irgendwann vor Jesus stehe und im Stande dazu bin, würde ich ihn gerne interviewen. Ich bete morgens, mittags und abends. Aus Dankbarkeit, nicht nur, wenn es mir schlecht geht, ich Hilfe brauche“, verriet Kürten einmal im Interview mit der Bild-Zeitung. Dabei liege ihm ein fröhlicher und unbekümmerter Glaube sehr am Herzen. Der Sonntag hat für Kürten eine große religiöse Bedeutung. Dort besucht er nicht nur einen Gottesdienst, sondern nutzt den Rest des Tages auch, um zu entspannen, Kräfte zu sammeln und auf die vergangene Woche zurück zu blicken. 2011 brach der gebürtige Duisburger nach einem Kirchenbesuch in Wiesbaden mit einem Herzinfarkt auf offener Straße zusammen. Eine Fußgängerin rettete ihm das Leben und reanimierte ihn. Kürten erzählt, dass er in diesem Zusammenhang auch eine Erscheinung gehabt habe. Während er mit dem Tod rang, sah er für einige Augenblicke eine Gestalt, die ihn an Maria erinnerte.

„Es ist schön, Christ zu sein“

Auch im Miteinander im Berufsalltag scheute er sich nicht davor, seinen christlichen Glauben zu bezeugen. Der Glaube gehörte ganz selbstverständlich zum Leben dazu: „Man kann beten, sich bedanken, dass man etwas zu essen hat, mit Leuten zusammen arbeitet, mit denen es angenehm ist zu leben, dass man für andere da sein kann. Es ist schön, Christ zu sein“, sagte er einmal im Interview mit dem Journalisten Bruder Paulus auf N24. Diese christlichen Werte hat Kürten immer offensiv vertreten. Ehrenamtlich engagiert sich Kürten als Schirmherr für die Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“ sowie als Botschafter für die Kindernothilfe. Kürten hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine beruflichen Leistungen erhalten. So bekam er unter anderem die Goldene Kamera in der Kategorie „Herausragender Sportreporter“, den Hessischen Journalistenpreis für das bisherige Lebenswerk und den Hessischen Verdienstorden am Bande. Im Interview mit dem Stern verriet der Jubilar, dass er sich die Moderation des „Aktuellen Sportstudios“ noch einmal zutrauen würde. Manch einen Nostalgiker würde das sicher freuen. Der dreifache Vater ist verheiratet, lebt aber getrennt von seiner Frau Gerlinde. (pro)
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