Das christliche Medienmagazin

Mit sportlichem Kabarett den Glauben bezeugen

Gerade während der FIFA-Weltmeisterschaft geht eine große Faszination vom Fußball aus. Weltstars wie der Brasilianer Kaká oder der Portugiese Kristiano Ronaldo beherrschen die Schlagzeilen. Einen Blick hinter die sportlichen Kulissen gewährt der Kabarettist und Autor David Kadel mit seinem aktuellen Kabarett-Programm "Fußball Gott".
Von PRO

Foto: PRO

"Manchmal ist Fußball fantastisch: Wir Fans warten gemeinsam auf den Moment, die großen Bayern zu schlagen", beschreibt Kadel, der selbst bekennender Mainz-Fan ist, die Faszination des Fußballs bei seinem Auftritt in Düsseldorf. "Beim Fußball liegen sich plötzlich wildfremde Menschen beim Torjubel in den Armen und teilen ihre Emotionen." Dass der Fußball für den bekennenden Christen Kadel auch eine Herzensangelegenheit ist, wird in seinem Kabarett-Programm deutlich. Kadels Mutter war zwar Religionslehrerin, bis zu seiner Bekehrung Mitte der neunziger Jahre hatte der Künstler aber nichts mit Glauben und Religion am Hut. Mittlerweile arbeitet Kadel als selbstständiger Motivationscoach – auch für Fußballprofis. Als solcher kennt Kadel die Sorgen und Probleme der Profis. Bei allen lustigen Elementen seines Programms schafft es der Künstler, den Bogen zum Glauben und zum Thema Christsein zu spannen. Kadel erzählt ihnen über seine ersten Begegnungen mit dem damaligen Bayer Leverkusen-Profi Ze Roberto. Dieser hatte ihn angefragt ein T-Shirt mit einer christlichen Botschaft zu kreieren.

Erfolge haben nichts Bleibendes


Dass das Thema Glaube und Christsein in der Bundesliga durchaus präsent und interessant ist, erfährt Kadel in persönlichen Begegnungen und berichtet sie seinen Zuhörern. Der Mainzer Spieler Marco Rose habe die christliche Botschaft und den Glauben förmlich in sich aufgesogen. "Viele Fußballer merken, dass die Erfolge nichts Bleibendes haben und kommen zum Nachdenken", weiß Kadel. Spieler wie Schalkes Marceolo Bordon würden ihren Glauben klar bekennen und sich nicht nur als Fußballer, sondern als "moderne Missionare" sehen.

Der deutsche Nationalspieler Cacau gehe ganz offen mit dem Thema um, "weil er das, was in der Bibel steht nicht für sich behalten will". Wie schnell Profis bei Misserfolgen alleine sind, habe Kevin Kurányi erlebt. "Er darf wissen, dass selbst wenn kein Hahn nach ihm kräht, Gott für ihn da ist." Auch der Trainer Jürgen Klopp habe eine tolle Art, über Gott zu reden. "Durch sein Gottvertrauen belasten ihn viele Skandale gar nicht. Oft wird er wegen seiner positiven Grundhaltung angesprochen und kann dann in Gesprächen seinen Glauben bezeugen", freut sich Kadel. Der Kabarettist hat bei vielen Fußballern die Beobachtung gemacht: "Wenn es zum Thema Glaube kommt, sind die Menschen hellwach!"

Seine Leidenschaft für den Fußball brachte Kadel unter anderem in dem Buch "Fußball Gott – Erlebnisberichte vom heiligen Rasen" und dem Film "Fußball Gott – Das Tor zum Himmel" zum Ausdruck. Kadel moderierte von 2002 bis 2007 die wöchentliche Talk-Sendung "N24 Ethik", wo er mit Personen des öffentlichen Lebens über ethische, gesellschaftsrelevante und religiöse Themen sprach. Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur nominierte seinen Film "Fußball Gott – Das Tor zum Himmel" für den Bildungspreis 2007. Gemeinsam mit Kevin Kurányi, Marcelo Bordon, Andreas Müller und Josef Schnusenberg von Schalke 04 bekam er 2008 für die "Schalke Bibel" und das Buch "Mit Gott auf Schalke" den Medienpreis "Goldener Kompass" des Christlichen Medienverbundes verliehen. Kadel präsentiert sein Programm im Laufe der Weltmeisterschaft noch deutschlandweit an den unterschiedlichen Orten. (pro)
http://www.fussball-gott.com
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