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Mini-Luther pilgert zu Wirkungsstätten

Derzeit reist eine kleine Luther-Playmobil-Figur durch Deutschland an die Wirkungsstätten des Reformators. Die Pilgerfahrt im Miniformat passiert via Geocaching und soll zum Reformationsjubiläum 2017 abgeschlossen sein.
Von PRO
Kassenschlager Playmobil-Luther: 400.000 Exemplare sind bereits verkauft
Kassenschlager Playmobil-Luther: 400.000 Exemplare sind bereits verkauft
Martin Luther ist die meistverkaufte Playmobil-Einzelfigur. Bereits 400.000 Mal ist die 7,5 Zentimeter große Spielfigur unterwegs, gab der Sprecher der Nürnberger Congress- und Tourismuszentrale, Wolfram Zilk, Anfang Februar bekannt. Eine der Spielfiguren ist seit vergangenem Sommer via Geocaching unterwegs zu den Wirkungsstätten des realen Reformators Martin Luthers. Die Idee zur Pilgerfahrt im Miniformat hatte Lars Fischer aus Hohenselchow in der Uckermar. In einer Predigt ging es um Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt. Das ist eine Art elektronische Schatzsuche, bei der die Verstecke anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht werden und anschließend mithilfe eines GPS-Empfängers zu finden sind. Der 23-jährige Fischer, der im Kirchenbüro seines Heimatdorfes arbeitet, bereitete alles für die Reise vor; er versah die Figur mit einer Blechplakette, eine sogenannte Travel-Bug, mit der sich der Weg des kleinen Reformators verfolgen lässt, und trug die Daten und Ziele im Internet ein.

Holpriger Reise-Start

Fischer schreibt auf der Geocaching-Internetseite: „Ich habe mir diese Aktion anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 ausgedacht, und würde mich freuen, wenn der Travel-Bug bis zum 31. Oktober 2017 alle genannten Orte besucht hat.“ Auf dem Reiseplan sind 36 Ziele aufgelistet. Ausgehend vom brandenburgischen Friedrichsthal ging der Mini-Luther auf Reisen. „Inzwischen war er in Leipzig, Jena, Wittenberg und Paderborn“, sagte Fischer zur Deutschen Presse-Agentur. Der Reise-Start war etwas holprig. Los ging es im Friedrichsthaler Wald. Der erste Schatzsucher fand die Figur, vergaß aber, sich im digitalen Logbuch einzutragen. Schließlich tauchte die Figur in Leipzig wieder auf. Nun läuft die Pilgerfahrt bislang ohne weitere Probleme. Zum 500. Jahrestag der Reformation hatte die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg zusammen mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) einen „Kleinen Martin Luther“ bestellt. Playmobil lieferte im Februar vergangenes Jahr 34.000 Stück, doch die waren nach nur 72 Stunden ausverkauft. Gedacht war die Spielfigur, die mit Bibel, Schreibfeder, Mantel und einer Kappe ausgestattet ist, als Werbeträger für „religiös-spirituelle Kulturreisende“, die Deutschland besuchen. Als „Reformationsbotschafter“ bezeichnete DZT-Vorstandsvorsitzende Petra Hedorfer den Mini-Luther gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/wirtschaft/detailansicht/aktuell/playmobil-luther-nach-72-stunden-ausverkauft-91050/
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