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“Mind the Gap” will Wort und Tat zusammenbringen

"Christsein ist mehr, als sonntags in der Kirche zu sitzen" – diese Erkenntnis erhofft sich der Theologe und Kabarettist Torsten Hebel für die Besucher des dreitägigen Jugendkongresses "Mind the Gap", der am Freitag mit 3.500 überwiegend jugendlichen Teilnehmern in Düsseldorf startet. Veranstalter ist "Willow Creek Deutschland", eine Organisation, die regelmäßig Kongresse für Mitarbeiter christlicher Kirchen und Gemeinden durchführt.
Von PRO

Foto: Archiv

Der Glaube müsse gesellschaftsrelevant im Dienst der Nächstenliebe praktiziert werden, sagte Hebel, Hauptredner und einer der Initiatoren des Kongresses, am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Missionarisches und evangelistisches Engagement funktioniere nur zusammen mit sozial-diakonischen Diensten. "Die Tat ist die Währung, in der das Evangelium ausgezahlt wird. An der Liebe sollen die Menschen uns Christen erkennen“, unterstrich Hebel, der in Berlin das soziokulturelle Projekt "[blu:boks]" für sozial schwache Kinder und Jugendliche gegründet hat.

Auf die weltverändernde Dynamik des christlichen Glaubens wies der zweite Vorsitzende von "Willow Creek Deutschland", Stefan Pahl, hin. "Wort und Tat, Glaube und Werk, Mission und Diakonie – wir brauchen immer beide Standbeine, um gesunde Christen und Kirchen zu sein", sagte der Pfarrer der Evangelischen Kirche der Pfalz. Insbesondere für die junge Generation bestehe keine Trennung zwischen der Verkündigung des Evangeliums und sozialem Engagement. Beim Kongress sollten die Teilnehmer lernen, wie sie in ihrem persönlichen Umfeld sozial-diakonisch tätig werden können.

Der Kongress "Mind the Gap" (deutsch etwa: "Beachte die Lücke", gemeint sind verschiedene gesellschaftliche Lücken wie zum Beispiel zwischen Arm und Reich) findet vom 6. bis 8. Mai im Burg-Wächter Castello in Düsseldorf statt. Der Geschäftsführer von "Willow Creek Deutschland", Karl-Heinz Zimmer, rechnet aufgrund der engen Kooperation der Veranstalter mit den Leitern verschiedener kirchlicher Jugendwerke in Deutschland mit einem "fruchtbaren Austausch". Zu den Rednern gehören neben Torsten Hebel auch die Predigerin Christine Caine aus der australischen "Hillsong Church" und der amerikanische Autor Rob Bell. (pro)

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