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Merkel: Medienkompetenz als Markenzeichen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bedeutung von Medienkompetenz für die Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland hervorgehoben. "Medienkompetenz ist das Markenzeichen einer aufgeklärten, weltoffenen Wissenschaftsgesellschaft", sagte Merkel beim Festakt zum 175-jährigen Jubiläum des Bertelsmann-Konzerns in Berlin.
Von PRO

Foto: pro

Die Politik und die Medien selbst seien ebenso wie Eltern und Schulen gefragt, den richtigen Umgang mit dem Internet und anderen digitalen Angeboten zu vermitteln. "Das Leben ist um einiges komplizierter geworden, als damals als man mit zwei Fernsehprogrammen aufgewachsen ist", betonte die Kanzlerin.

Nach Aussage Merkels werden die klassischen Medien auch in der digitalisierten Welt noch lange ihren Platz behalten. "Sie bedienen menschliche Grundbedürfnisse. So erfüllt eine Zeitung den Wunsch nach tieferer Information und danach, seine Fantasie walten zu lassen", sagte die Kanzlerin. Dennoch stelle die Digitalisierung auch Konzerne wie Bertelsmann vor praktisch nicht absehbare Herausforderungen.

Gründungsidee: Theologische Schriften verlegen

Bertelsmann-Matriarchin Liz Mohn stellte das gesellschaftliche Engagement von Europas größtem Medienkonzern heraus. "An eines hat unsere Familie immer geglaubt: Gewinn-Maximierung ist nicht alles. Erfolg erweist sich nicht nur im ökonomischen Sinne, sondern auch darin, einen Leistungsbeitrag für die Gesellschaft zu erbringen."

Der Festakt erinnerte an die Gründung des ersten Verlages von Carl
Bertelsmann im Jahr 1835. "1835 ging es darum, theologische Schriften zu verlegen", stellte Vorstandsvorsitzender Hartmut Ostrowski heraus. "Heute nutzen wir alle Möglichkeiten der Digitalisierung." Zu den mehr als 1.100 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur zählten unter anderem die Verleger Hubert Burda und Friede Springer, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher, ZDF-Intendant Markus Schächter und Moderator Günter Jauch. (dpa/pro)

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