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Merkel: „Deutsche nicht so bibelfest, wie sie tun“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Deutschen dazu aufgefordert, mehr in der Bibel zu lesen. Dies könne bei Gesprächen über den Koran helfen.
Von PRO
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Angela Merkel hat die Deutschen während der Flüchtlingskrise schon mehrfach aufgefordert, in der Bibel zu lesen. (Archivbild)
Angela Merkel hat die Deutschen während der Flüchtlingskrise schon mehrfach aufgefordert, in der Bibel zu lesen. (Archivbild)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Montag bei einer Veranstaltung in Berlin, dass die Deutschen zu wenig bibelfest seien. Wörtlich sagte die Kanzlerin bei einer Feier anlässlich des Jubiläums „60 Jahre Gastarbeiter in Deutschland“: „Wir müssen lernen, auch als die, die schon Jahrhunderte in Deutschland leben, dass Offenheit, dass Neugierde auf andere Kulturen uns doch nichts wegnimmt. Sondern uns bereichert. Und wenn man mal wieder in die Bibel gucken muss, weil man mit jemandem über den Koran spricht. Auch kein Fehler. Denn so bibelfest sind die Deutschen auch nicht mehr, wie sie manchmal tun.“ Merkel würdigte zudem, dass viele der Gastarbeiter unter schwierigen Integrationsvoraussetzungen in die Bundesrepublik gekommen seien, und dann am deutschen Wirtschaftswunder mitgearbeitet hätten.

Mehrfacher Aufruf zum Bibellesen

Für die kommenden 60 Jahre wünsche sie sich, dass die Deutschen Integration als eine „doppelseitige Sache“ betrachteten, sagte Merkel. Dabei gelte, dass niemand seine Wurzeln vergessen müsse. Merkels Aufruf zu mehr Bibellesen ist nicht neu: Bereits im September erklärte die CDU-Politikerin in der Schweiz: „Haben wir doch bitteschön auch die Tradition, mal wieder in den Gottesdienst zu gehen oder ein bisschen bibelfest zu sein oder vielleicht auch mal ein Bild in der Kirche erklären zu können.“ (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/merkel-christsein-leben-statt-aengste-schueren-93266/

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