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Mehrheit der Deutschen gegen Prostitutionsverbot

Die meisten Bundesbürger wollen nicht, dass Prostitution in Deutschland verboten wird. Das hat das Meinungsforschungsinstitut emnid ermittelt. Eine Bestrafung von Freiern befürwortet jeder sechste Befragte.
Von PRO
Prostituierte in Berlin: Ein Geschäft, das verboten werden sollte? Nein, finden die meisten Deutschen

Foto: Neustart e.V.

Prostituierte in Berlin: Ein Geschäft, das verboten werden sollte? Nein, finden die meisten Deutschen
56 Prozent der Deutschen finden, jeder sollte Sex kaufen können. Im Auftrag der evangelischen Talkshow Tacheles hatte emnid dazu 489 Personen über 16 Jahren befragt. Von den interviewten Männern befürworteten 61 Prozent die Möglichkeit, Prostituierte zu kaufen, unter den Frauen waren es 51 Prozent. 64 Prozent gaben an, Bordellbetriebe sollten erlaubt sein, aber streng kontrolliert werden. 18 Prozent, also etwas mehr als jeder Sechste, plädierten für eine Bestrafung von Freiern nach schwedischem Vorbild. Dort können Kunden von Prostituierten bis zu einem halben Jahr ins Gefängnis kommen. Nur jeder zehnte Deutsche befürwortet emnid zufolge ein Komplettverbot. Ebenfalls knapp jeder Sechste gab an, bei dem Thema unentschlossenen zu sein – ein ungewöhnlich hoher Anteil, wie die Meinungsforscher mitteilten. Am 21. Januar streiten die Teilnehmer der Talkshow Tacheles in Hannover über das Für und Wider eines Prostitutionsverbots. Mit dabei sind die Prostituierte Johanna Weber, der Grünen-Politiker Volker Beck, die Emma-Redakteurin Chantal Louis und die ehemalige Berliner Diakonie-Chefin Susanne Kahl-Passoth. Phoenix strahlt die Show am Sonntag, 26. Januar, um 13 und 24 Uhr sowie am Sonntag, 2. Februar, um 17 Uhr aus. (pro)
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