Das christliche Medienmagazin

Medienfonds der EKD wird 2021 fortgesetzt

Der Innovationsfonds zur Förderung evangelikaler Medienprojekte wird fortgesetzt. Die Evangelische Kirche in Deutschland möchte damit weiterhin die Vielfalt der evangelischen Publizistik fördern. Im kommenden Jahr stehen dafür 139.000 Euro zur Verfügung.
Von PRO
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) setzt ihren Fonds zur Unterstützung evangelikaler Medienwerke fort
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) setzt ihren Fonds zur Unterstützung evangelikaler Medienwerke fort

Ab sofort können sich kirchliche Stellen, Verbände, Medieninitiativen und andere Einrichtungen evangelikaler Prägung mit Projekten für den Innovationsfonds der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bewerben. Die EKD lobt die Mittel für neue, digitale Medienprojekte sowie zur Unterstützung bereits etablierter evangelisch-evangelikaler Medienprodukte aus. Die Förderanträge 2021 können bis zum 16. Februar eingereicht werden. Dafür stehen insgesamt 139.000 Euro zur Verfügung, wie das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte.

Über die Vergabe entscheidet ein vom GEP-Aufsichtsrat eingesetzter Fachausschuss, dem die Pfälzer Oberkirchenrätin Karin Kessel vorsitzt. Mitglieder des Ausschusses sind unter anderen die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, und EKD-Ratsmitglied Michael Diener. Die Förderbeschlüsse sollen Anfang März getroffen werden. Im zu Ende gehenden Jahr wurden insgesamt acht Projekte gefördert, darunter ein TV-Magazin, eine Webserie von Kindern für Kinder und ein christliches Mädchenmagazin.

Die EKD-Synode, das Kirchenparlament der evangelischen Kirche, hatte 2017 beschlossen, den bisher nur dem Informationsdienst der theologisch konservativen Evangelischen Allianz (idea) zugute kommenden Zuschuss zum Jahresende 2019 einzustellen und den neuen Innovationsfonds einzurichten, um evangelikale Medien zu fördern. Die EKD startete den Fonds im September 2018. Für 2018 und 2019 standen insgesamt 114.000 Euro zur Verfügung.

Das GEP mit Sitz in Frankfurt am Main ist das Mediendienstleistungsunternehmen der EKD, ihrer Gliedkirchen, Werke und Einrichtungen. Es trägt neben der Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes unter anderem die Redaktionen des evangelischen Magazins chrismon und des Internetportals evangelisch.de und organisiert die Rundfunkarbeit der EKD sowie das evangelische Contentnetzwerk yeet.

Von: epd/Martin Schlorke

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Diskutieren Sie mit!

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung sagen. Gerne klar, ehrlich, prägnant – aber bitte immer respektvoll, damit sich viele Menschen mit unterschiedlicher Meinung beteiligen. Daher achten wir besonders auf eine respektvolle Debattenkultur.
Jeder Leserkommentar wird vor der Veröffentlichung geprüft. Bitte beachten Sie dazu unsere Kommentar-Richtlinien. Manchmal kann es etwas dauern, bis ein Kommentar freigeschaltet ist. Sie haben ab Veröffentlichung sieben Tage Zeit, einen Artikel zu kommentieren. Danach wird der Kommentarbereich automatisch geschlossen.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen