Bayern 2 nimmt in seinem Thementag auch eher unbekanntere Aspekte der Reformation in den Fokus: dazu gehört der Memminger Reformator Christoph Schappeler

Bayern 2 nimmt in seinem Thementag auch eher unbekanntere Aspekte der Reformation in den Fokus: dazu gehört der Memminger Reformator Christoph Schappeler

Thementag Reformation

Mit einem ganzen Thementag würdigt der Bayerische Rundfunk am Sonntag die Reformation. Der Radiosender Bayern 2 bringt ab 8.05 Uhr das Format „Reformation 500“, das verschiedene Facetten des Ereignisses beleuchtet.

Sechs Stunden lang wird sich der Radiosender Bayern 2 am Sonntag mit den Ereignissen der Reformation beschäftigen. Los geht es um 8.05 Uhr mit einer „Ökumenischen Perspektive“. Dieser Beitrag fragt danach, ob aufgrund der geteilten Geschichte und der gemeinsamen Erinnerung das Zeitalter der Konfession zu Ende geht. In der Sendung „Evangelische Perspektiven“ wird nach den Wegmarken zu diesem ökumenischen Gedenken gefragt.

Eine Stunde später gibt es das Format „Alles neu! Reisegeschichten von Neuanfängen“. Feuilletonistische Seitenblicke auf den deutschen Reformator wird die „Sonntagsbeilage“ ab 10.05 Uhr bieten. Um 11.00 Uhr antworten sechs prominente Schriftsteller , darunter die Büchner-Preisträgern Sibylle Lewitscharoff und die deutsch-jüdische Erzählerin Gila Lustiger, auf das Buch der Psalmen und zeigen Bezüge zur Gegenwart. Mit dabei ist auch der bayerische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm.

Produktive Schaffensphase in Coburg

Ab 12.05 Uhr haben die Zuhörer die Möglichkeit, den BR2-Redakteuren durch die Reformationsausstellung in Coburg, „Ritter, Bauern, Lutheraner“, zu begleiten. Der sechsmonatige Aufenthalt des Reformators im Oberfränkischen Exil war eine sehr produktive Schaffensphase Luthers. Die Ausstellung ist vom 9. Mai bis zum 5. November in Coburg zu Gast.

Der Thementag endet um 13.05 Uhr mit einem Beitrag über den Memminger Reformator Christoph Schappeler. Gemeinsam mit Sebastian Lotzer verfasste er die „Zwölf Artikel der Aufständischen“, die wichtigste Programmschrift des Bauernkrieges. Nachdem dieser niedergeschlagen wurde, musste er aus Memmingen fliehen und war dann in St. Gallen tätig. Über die Bayern2 App sind viele Inhalte mobil und zeitunabhängig abrufbar. (pro)

Von: jw

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