Der katholische Theologe Hans Küng (li.) und der Astrophysiker Harald Lesch sprechen in einer SWR-Radiosendung über Glaube und Naturwissenschaft

Harald Lesch und Hans Küng in SWR-Sendung

Naturwissenschaften und Glaube schließen sich nicht aus. Das sieht man allein daran, dass viele Naturwissenschaftler gläubig sind. Über die Berührungspunkte von Astrophysik und Religion sprechen der Theologe Hans Küng und der Astrophysiker Harald Lesch ab Donnerstag in einer dreiteiligen Radiosendung.

Manche Wissenschaften fordern geradezu zu theologischer Spekulation heraus, das treffe ganz besonders auf die Astrophysik zu. So heißt es in der Sendungsankündigung des Südwestrundfunk (SWR). Am Donnerstag, den 13. Mai, strahlt der Sender um 8:30 Uhr im Hörfunkprogramm den ersten Teil einer dreieiligen Reihe "Die Astrophysik und der Glaube" aus.

"Wenn es etwa um den Urknall geht, um den Anfang unseres Universums, um die Frage nach der außerirdischen Intelligenz, um die Frage, wie sich aus Sternenstaub intelligentes Leben entwickeln konnte, zeigen sich - neutral formuliert - Berührungspunkte von Religion und Astrophysik", so der SWR.

Diesen Punkten spüren der Theologe Hans Küng und Harald Lesch in den drei Sendungen nach. Der in der Schweiz geborene Küng ist Professor für Ökumenische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen, katholischer Priester und Autor. Er nahm am Zweiten Vatikanischen Konzil teil und ist als Kirchenkritiker bekannt. Harald Lesch ist Astrophysiker an der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München und Dozent für Naturphilosophie an der Katholischen Hochschule der Jesuiten in München. Zudem moderiert er die Fernsehsendungen "Alpha Centauri" im Bayerischen Rundfunk, "Abenteuer Forschung" sowie "Lesch & Co" im ZDF. Im Interview mit pro im Januar sagte er: "Ich bin vom Scheitel bis zur Sohle Protestant."

Der 2. Teil wird am Sonntag, den 16. Mai ausgestrahlt, und der 3. Teil am Sonntag, den 23. Mai. Die Sendungen beginnen jeweils um 8.30 Uhr. (pro)

Von: js

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