Heino Ferch spielte unter anderem in den erfolgreichen Filmen „Der Untergang“ oder „Der Baader Meinhof Komplex“ mit

Heino Ferch spielte unter anderem in den erfolgreichen Filmen „Der Untergang“ oder „Der Baader Meinhof Komplex“ mit

Heino Ferch erhält „Goldenen Kompass“

Heino Ferch ist einer der Gewinner des christlichen Medienpreises „Goldener Kompass“, den die Christliche Medieninitiative pro im November verleiht. Der Schauspieler mimte einen Ermittler im Film „Ein Kind wird gesucht“.

Für den Film „Ein Kind wird gesucht“ (Arte 2017/ZDF 2018) erhält der Schauspieler Heino Ferch den christlichen Medienpreis „Goldener Kompass“. Das hat die Christliche Medieninitiative pro am Donnerstag mitgeteilt, die auch das Christliche Medienmagazin pro herausgibt. Der Film erzählt die Kriminalgeschichte um die Ermordung des zehnjährigen Jungen Mirco Schlitter und dessen gläubige Familie.

Zusammen mit Heino Ferch werden Nils Dünker (Produktion), Katja Röder (Drehbuch), Fred Breinersdorfer (Drehbuch) und Urs Egger (Regie) ausgezeichnet. Die Laudatio wird Matthias Huff, Redaktionsleiter Nonfiktion von KiKA, halten.

Basierend auf wahren Begebenheiten zeigt „Ein Kind wird gesucht“ die sehr engagierte, aber oft auch frustrierende Ermittlungsarbeit eines Soko-Chefs (Heino Ferch) und seines Teams, heißt es in der Pressemitteilung. Die Familie des entführten und schließlich ermordeten Jungen werde in authentischer Weise in ihrem christlich-frommen Umfeld gezeigt. Ganz ungeschminkt und somit glaubwürdig würden Ängste, Konflikte, Hoffnungen und Zweifel gläubiger Menschen gezeigt. Ihre konservative Frömmigkeit komme bieder rüber, werde aber fair dargestellt, auch in ihrer Bedeutung zur Bewältigung der Lebens- und Sinnkrise, in die die Familie durch die Entführung des Sohnes gestürzt werde. Die Familie werde gezeigt im Hauskreis, im Streitgespräch am Esstisch – oder wenn Mutter und Töchter die frustrierten Ermittler mit kleinen Nikolaus-Präsenten erfreuten.

Der Geschäftsführer der Christlichen Medieninitiative pro, Christoph Irion, erklärte: „Der Chefermittler, der nicht viel mit Gott anfangen kann, wird sehr eindringlich dargestellt als jemand, der zuweilen aufbrausend mit Mitarbeitern umgeht, zugleich aber instinktiv klug und empathisch handelt. Auf den Glauben der Opferfamilie reagiert er zugleich distanziert, aber auch tolerant und zurückhaltend offen: Wer diesen Film anschaut, erhält Anreize, über das Christsein nachzudenken und ins konstruktive Gespräch zu kommen.“

Weitere Preisträger

Außerdem zeichnet die Christliche Medieninitiative pro drei weitere Medienbeiträge aus. Für das Buch „Mit 50 Euro um die Welt“ (adeo) und die Autorenvorstellung in der NDR Talkshow erhalten der Autor Christopher Schacht und der Moderator Hubertus Meyer-Burkhardt einen „Goldenen Kompass“. Laudator ist Daniel Böcking, Stellvertreter des Chefredakteurs Bild digital.

Die FAZ-Redakteurin Melanie Mühl wird für ihren Artikel „Wem geht es schlechter, wenn er Flüchtlingen hilft?“ geehrt (Laudatio: Benjamin Piel, Chefredakteur Mindener Tageblatt). Pastor Gunnar Engel erhält einen „Goldenen Kompass“ für seinen erfolgreichen YouTube-Kanal. Christian Sterzik, Leiter Stabsstelle Digitalisierung der EKD, wird die Laudatio halten.

Preisträgerin des Nachwuchsjournalistenpreises ist Selina Bettendorf. Die Volontärin des Tagesspiegel hatte eine Themenseite und eine Online-Strecke über „Was glaubt Berlin?“ veröffentlicht (Laudatio: Stefanie Ramsperger, Redaktionsleiterin Christliches Medienmagazin pro).

Der ZDF-Moderator und Buchautor Tim Niedernolte wird die Preisverleihung moderieren.

Was ist der „Goldene Kompass“?

Den „Goldenen Kompass“ vergibt die christliche Medieninitiative pro an Medienschaffende, die Beispiele glaubhaft gelebten Christseins vorbildlich darstellen oder Beiträge veröffentlichen, die Zuschauer, Hörer und Leser dazu motivieren, sich neu mit der Bibel auseinanderzusetzen, und die dazu beitragen, dass christlicher Glaube und Kirche im öffentlichen Gespräch bleiben. Der „Goldene Kompass“ ist dotiert mit 2.500 Euro (Mehrfachpreisträger: je 2.000 Euro). Der Nachwuchsjournalistenpreis ist dotiert mit 1.500 beziehungsweise 500 Euro (Sonderpreis).

Frühere Preisträger des „Goldenen Kompasses“ waren neben anderen Günther Jauch, Heinz Rühmann, Sir Cliff Richard und die Macher des Luther-Films. Weitere Preisträger waren Kai Diekmann, Volker Kauder, Samuel Koch, die Buchautorin Esther Maria Magnis, Spiegel-Korrespondent Hasnain Kazim, „Tatort“-Kommissar Devid Striesow und die Sportler Bernhard Langer und Cacau.

Von: pro

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