Religion hilft den Menschen glücklicher zu sein

Religion hilft den Menschen glücklicher zu sein

Gläubig, glücklich, gesund

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GEOkompakt fragt danach, was Menschen glücklich macht. Nichtreligiöse Menschen können demnach etwas von Gläubigen lernen, legt ein Beitrag auf dem Online-Portal zu diesem Themenkomplex dar.

Die aktuelle Ausgabe von GEOkompakt beschäftigt sich mit dem Thema Glück. Religion spielt dafür eine wichtige Rolle, zeigt ein Beitrag. Laut wissenschaftlicher Studien seien Gläubige tendenziell gesünder und mit ihrem Leben zufriedener.

„Kaum etwas spendet mehr Zuversicht, stiftet so viel Sinn und Halt wie der Glaube an höhere Mächte“, schreiben die Autoren des Beitrags, der online abrufbar ist. Die Menschen hätten die Hoffnung auf etwas Größeres, eine undurchschaubare, absolute Ordnung der Dinge. Dies könne allem Unbekannten und Unverständlichen den Schrecken nehmen. „Nichts ist dann bedeutungslos, und jeder hat seinen festen Platz in der Welt – weil alles einem göttlichen Plan folgt.“

Tiefe Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer

Häufig kämen spirituelle Menschen auch besser mit Tiefschlägen zurecht, weil sie über eine große psychische Widerstandskraft verfügten. Viele Menschen hätten in Notsituationen im Glauben Trost gefunden, weil sie sich aufgehoben fühlten. Christen und Muslime verspürten eine „meist tiefe Dankbarkeit ihrem Schöpfer gegenüber“, heißt es in dem Beitrag.

Mit dem Glauben sei auch oft ein besonderer Lebensstil verbunden. In ihrem Umfeld erlebten die Gläubigen Gemeinschaft, die eine Stütze für den Alltag darstelle. Rituale und Traditionen sorgten zudem für Struktur und Stabilität. „Oft schöpfen Gläubige auch Kraft aus regelmäßigen Gebeten oder Meditationen.“

„Qual monströser Fragen mildern“

Der Glaube könne Menschen helfen, die „Qual mitunter monströser Fragen nach dem ‚Warum‘ zu mildern”: „Anhänger vieler Glaubensrichtungen, von kleinen Stammesreligionen bis zu den großen christlichen Konfessionen, finden besonderen Trost in der Vorstellung, dass Verfall, Krankheit und gar der Tod nicht von Dauer sind.“ Der Glaube vermittele die Gewissheit, dass das „Schlechte in dieser Welt von Genesung, Wiedergeburt oder ewigem Leben in einer anderen Welt abgelöst werden“ wird. Dies sei „ein Quell der Hoffnung“ im Hier und Jetzt.

Allerdings könne der Glaube seine wohltuende Macht nur entfalten, wenn er aus eigenem Antrieb empfunden werde. Wenn der Glaube nur durch die Gemeinschaft aufgezwungen werde, seien Menschen „intoleranter, engstirniger, unbarmherziger“. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Glaube ambivalent ist: Er könne Menschen beglücken und quälen.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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