Die evangelisch-lutherische Theologin Margot Käßmann hat viele Fans, aber auch Kritiker

Die evangelisch-lutherische Theologin Margot Käßmann hat viele Fans, aber auch Kritiker

Käßmann veröffentlicht eigene Zeitschrift

Die ehemalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Margot Käßmann ist seit Juli vergangenen Jahres im Ruhestand. Für Fans und Freunde wird sie nun wieder publizistisch aktiv.

Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Margot Käßmann veröffentlicht vom Frühjahr an eine eigene Zeitschrift. Das hat der Herder-Verlag am Freitag in einer Pressemeldung angekündigt. Ab April soll die Zeitschrift unter dem Titel „Mitten im Leben“ monatlich erscheinen. Darin schreibt die frühere Bischöfin und Reformationsbotschafterin ihrer Kirche über Persönliches und Politisches, geht den biblischen Geschichten nach und sucht das Gespräch mit prominenten Weggefährten. „Mitten im Leben“ ist nach Angaben des Verlages „so etwas wie ein Notizbuch“ von Käßmann, das ihre Freunde und Fans abonnieren können.

„Immer wieder werde ich um Stellungnahme zu aktuellen Themen gebeten, die ich relevant finde, oder mir werden Fragen nach biblischen Zusammenhängen gestellt“, sagt Käßmann. Mit der Zeitschrift möchte die Theologin eigenen Angaben zufolge mit Lesern und Zuhörern in einen regelmäßigen Austausch treten.

Margot Käßmann war von 1999 bis 2010 Bischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Von 2009 bis 2010 war sie Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Bis zu ihrem Ruhestand im Juli 2018 war Käßmann zuletzt als EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017 unterwegs. Die Autorin und Rednerin erreicht ein Millionenpublikum.

Von: Norbert Schäfer

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