Ausschnitt aus der weihnachtlichen Zeitungsbeilage der EKiR

Ausschnitt aus der weihnachtlichen Zeitungsbeilage der EKiR

Kirche gibt Zeitungsbeilage über Weihnachten heraus

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine sechsseitige Zeitungsbeilage rund um die Bedeutung von Weihnachten herausgegeben. Sie liegt deutschlandweit – vor allem im rheinischen Raum – Tageszeitungen bei. Gesamtauflage: rund 1,66 Millionen.

Evangelium in den Medien: „Weihnachten Zweitausendachtzehn“ heißt eine sechsseitige Zeitungsbeilage rund um das Fest, die deutschlandweit zahlreichen Zeitungen beiliegt. Herausgegeben und verantwortet hat sie die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR). Mit einer Mischung aus theologischer Deutung der Geburt Jesu und praktischen Tipps rund um ein gelingendes Weihnachtsfest will sie Zeitungslesern das Evangelium näherbringen. Die Beilage erscheint mit einer Auflage von rund 1,66 Millionen.

Die Beilage beginnt mit predigthaften Überlegungen über die Bedeutung der Geburt Jesu von Lothar Schröder. Er ist Leiter der Kulturredaktion der Rheinischen Post, die die Beilage zusammen mit der EKiR produziert hat. Schröder zieht eine klare Parallele zwischen der Weihnachtsgeschichte und der Gegenwart. Die Weihnachtsgeschichte, betont Schröder, sei auch eine Geschichte der Flucht vor der Verfolgung durch König Herodes. Darin gleiche Jesus modernen Geflüchteten. Schröder schreibt: „Man muss in Jesus daher auch einen Flüchtenden sehen, einen Menschen, der die Fluchterfahrungen mit den vielen anderen bis heute teilt und der darum auch unter den Flüchtlingen dieser Welt zu finden ist: im Boot auf dem Mittelmeer, auf den Bergrouten im Iran.“

Eine Doppelseite nimmt eine schicke Grafik zur biblischen Weihnachtsgeschichte – mit Reflexionen und Infos zu jedem Element, von Maria bis Ochs und Esel – ein. Die lukanische Erzählung selbst ist ebenso abgedruckt wie historische Hintergrundinformationen zum römischen Reich.

EKiR betreibt auch Weihnachts-Website

Der Rest der Beilage ist praktischer Natur: Es geht um Weihnachtslieder und ihre Geschichte und um Tipps, wie sich Familienstreitigkeiten rund um den Weihnachtsbaum vermeiden lassen. Für diejenigen, für die Weihnachten kein reines Freudenfest ist, wird auch auf die Nummer der Telefonseelsorge verwiesen. Auf einer Seite schildern außerdem bekannte Persönlichkeiten, wie sie Weihnachten feiern – darunter etwa Schauspielerin Veronica Ferres. Auch ein Gewinnspiel gibt es – verlost wird stilecht eine Playmobil-Krippe.

Zu der Aktion gehört auch eine ebenfalls von der EKiR betriebene Website. Dort gibt es unter anderem Weihnachtslieder zum Anhören, weihnachtliche Rezepte und einen Adventskalender mit Infoschnipseln rund ums Fest. Neben weiteren Promis – etwa Bundesligaprofi Lars Stindl – können hier auch Privatpersonen Fotos und Texte rund um Weihnachten hochladen.

Von: Martin Jockel

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