Eine Wasserpistole als Tauf-Utensil diente in der Corona-Zeit schon mehrmals als Motiv (Symbolbild)

Eine Wasserpistole als Tauf-Utensil diente in der Corona-Zeit schon mehrmals als Motiv (Symbolbild)

Taufe per Wasserpistole geht viral

Das Foto eines amerikanischen Priesters, der ein Baby – so scheint es – aufgrund von Corona per Wasserpistole mit dem nötigen Abstand tauft, ist in den vergangenen Tagen viral gegangen. Das eigentlich lustig gemeinte Motiv, das seit Beginn der Corona-Krise schon verschiedentlich nachgestellt wurde, trifft nicht nur auf Verständnis.

Stephen Klasek ist Pfarrer der Saint Mark Catholic Church of Manchester im amerikanischen Bundesstaat Tennessee. Auf Wunsch einer Familie hat er ein lustig gemeintes Motiv nachgestellt, das seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehrmals durch die Medien ging: Ein Priester, der ein Baby per Wasserpistole tauft, um den nötigen Abstand einzuhalten. Klaseks Foto jedoch wurde in den vergangenen Tagen unter anderem auf Twitter millionenfach angesehen und hatte neben humvorvollen Reaktionen auch kontroverse Diskussionen über die angebliche Taufpraxis zur Folge. Die Saint Mark Catholic Church sah sich deshalb nun gezwungen, ein Statement zur Entstehung des Fotos abzugeben.

Die Familie des Täuflings habe den Pfarrer um das Foto gebeten, weil sie das Motiv schon in verschiedenen Postings im Netz gesehen habe. Klasek habe zugestimmt, weil er es selbst lustig gefunden habe, heißt es in einem Facebook-Post der Kirche. Das Wasser in der Plastikpistole sei kein Weihwasser gewesen und Klasek habe das Wasser nicht auf das Baby, sondern in Richtung des Vaters gespritzt. „Fazit: Es war als Scherz gemeint“, stellt die Kirche richtig.

Kritiker hatten dem Priester auf Twitter zum Beispiel vorgeworfen, sich über die Ernsthaftigkeit der Taufe an sich lustig zu machen oder das Priesteramt zu trivialisieren, und schmückten ihre Tweets mit dem Hashtag #NotFunny (zu Deutsch: nicht lustig) oder #Bad Joke (zu Deutsch: schlechter Witz).

Von: Swanhild Zacharias

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