Ein Nerd und ein Theologe diskutieren den digitalen Wandel - die Netztheologen. Es ist eines der Projekte des neuen Netzwerkes yeet.

Ein Nerd und ein Theologe diskutieren den digitalen Wandel - die Netztheologen. Es ist eines der Projekte des neuen Netzwerkes yeet.

Netzwerk christlicher Sinnfluencer gestartet

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) hat sein neues Netzwerk christlicher Influencer gestartet. Yeet bringt evangelische Netzwerker zusammen, die mit ihren Videos, Podcasts, Posts und Storys 14- bis 35-Jährige ansprechen sollen. Yeet gibt es auf den Social-Media-Plattformen YouTube, Instagram und Spotify.

Mit dem neuen Netzwerk yeet möchte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik Influencer verbinden, die ihren Glauben, Sinnfragen und wichtige gesellschaftliche Fragen thematisieren. Eine Pressemitteilung zitiert GEP-Direktor Jörg Bollmann: „Yeet steht dafür, etwas mit Nachdruck und Freude zu tun. Mit dem evangelischen Contentnetzwerk wollen wir jüngere Menschen dort mit dem Evangelium erreichen, wo sie täglich unterwegs sind: in den sozialen Medien!“

Den Aufbau des Netzwerkes hatte der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angeregt. Es soll noch weiter wachsen. Deswegen können sich Landeskirchen, christliche Initiativen und Einzelpersonen mit eigenen Ideen und Formaten bewerben. Zu Beginn gehören acht Projekte von Einzelpersonen und Gruppen zum Netzwerk.

Schnittpunkte zwischen Film und Religion

Eine davon ist Theresa Brückner, Pfarrerin für Kirche im digitalen Raum im Berliner Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg. Sie ist erfolgreich auf Instagram, Facebook, Twitter und YouTube als @theresaliebt unterwegs und berichtet mit der Kamera aus ihrem Alltag als Pfarrerin.

Der „evangelische Filmpfarrer“ Christian Engels und Filmjournalistin Kira Brück gestalten die „Filmshow“. In verschiedenen Formaten geht es einerseits um Film und Religion, andererseits um Serien, Kino und Familie. Zusammen und einzeln diskutieren sie Serien und Filme von Hollywood bis Netflix. Die Filmshowformate gibt es auf YouTube und Facebook oder als Podcast.

Die Medizinstudentin Jana Highholder spricht auf ihrem Kanal „Jana glaubt“ auf YouTube, Instagram und Facebook mit Menschen über deren Glauben und Leben, lotet medizinethische Themen aus und erzählt aus ihrem Alltag als Studentin, Poetryslammerin und Autorin. Nils Husmann besucht für seinen Podcast Klimaschutzexperten, mit denen er über Fakten, Strategien und Alltagstipps zum Thema Umweltschutz spricht. Damit begleitet er die chrismon-Serie „Die Bessermacher“.

Der Theologe trifft auf den Technikexperten

Der Pfarrer Jörg Niesner ist unterwegs auf Instagram und tellonym.me, wo er sich als @wasistdermensch Zeit nimmt für die Lebens- und Sinnfragen seiner Follower. Ellen und Steffi Radtke sind miteinander verheiratet und leben im Pfarrhaus im niedersächsischen Eime. Im YouTube-Format „Anders. Amen“ zeigen sie, wie gut die Verbindung „queer und Kirche und Dorf“ funktioniert.

Josephine Teske ist Pfarrerin in Schleswig-Holstein. Unter @seligkeitsdinge_ erzählt sie auf Instagram von ihrem Leben als alleinerziehende Mutter und Pfarrerin, denkt nach über feministische Theologie und lotet die Chancen einer digitalen Kirche aus. Roman und Chris treffen sich vorm Mikrofon als Theologe und Technikexperte. Sie diskutieren in ihrem Podcast „Netztheologen“ den digitalen Wandel aus der Perspektive des christlichen Glaubens.

Das GEP unterstützt das yeet-Team unter anderem durch Vernetzung, Entwicklung der Formate, redaktionelle Begleitung, Technik, Produktionshilfe, Marketing und Werbung. Die Projektleitung liegt bei Lilith Becker und Thomas Dörken-Kucharz. „Yeet soll ein Netzwerk sein, das die Vielfalt des christlichen Glaubens in den sozialen Medien abbildet“, sagt Becker. „Der Start ist ein Auftakt mit einigen Stimmen“, ergänzt Thomas Dörken-Kucharz.

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt am Main ist mit seinen angeschlossenen Unternehmen die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland, der evangelischen Landeskirchen, der Diakonie sowie der Vereinigung evangelischer Freikirchen.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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