Jugendliche sollen jeden Monat mit ihrem Smartphone einen kurzen Film drehen

Jugendliche sollen jeden Monat mit ihrem Smartphone einen kurzen Film drehen

Mit Smartphone und YouTube Glaubensthemen vermitteln

Ein neues Medienprojekt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau will jungen Menschen helfen, sich mit dem christlichen Glauben zu beschäftigen. Dafür wurde der „YoungClip Award“ ins Leben gerufen.

Mit dem „YoungClip Award“ möchte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Jugendliche zur sinnvollen Nutzung ihrer Smartphones bewegen. Sie will mit Hilfe des Wettbewerbs junge Menschen im Alter von 13 bis 19 Jahren „motivieren, sich mit Lebens- und Glaubensthemen zu beschäftigen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Teilnehmern stehe es frei, allein oder in kleinen Teams mitzumachen, wie zum Beispiel als Konfirmandengruppe. Ab März 2019 haben Teenager die Möglichkeit, mit einem kurzen Clip ihre Gedanken zum Thema Liebe, Leben, Glauben festzuhalten.

Bekannte YouTuber wie Markus Schneider, Jana Highholder, Christoph Schacht und Mirko Drotschmann begleiten das Projekt. Sie werden als Mentoren und Fachjury agieren. Aber auch Medienvertreter der Kirche, Videoexperten und Medienpädagogen konnte die EKHN für das Projekt gewinnen.

Jeden Monat wird ein neues Thema vorgegeben, welches die Teilnehmern kreativ bearbeitet können. Gegenstand sollen Erfahrungen und Probleme sein, die nah am Leben der Jugendlichen sind. So geht es im April um nervige Eltern, einen Monat später um die berufliche Zukunft.

Entstandene Projekte sollen nachhaltig sein

Die jeweiligen Monatsgewinner dürfen am „YoungClip Sommercamp“ 2020 teilnehmen. Dort werden sie ein ganzes Wochenende rund um das Thema Social Media und Video geschult und können sich mit den Mentoren austauschen. Höhepunkt des Wochenendes soll die Verleihung des „YoungClip Awards“ unter allen Monatsgewinnern sein. Die Veranstaltung findet in der Frankfurter Jugendkirche St. Peter statt. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, zeigt sich begeistert von den Plänen. Er bezeichnet den Preis als „spannendes Digitalprojekt der Kirche“ und begrüßt die Idee, Jugendlichen „einen eigenen Raum zum Experimentieren“ zu bieten.

Um einen weiteren Anreiz zum Mitmachen zu schaffen, werden die Videos der Teilnehmer auf YouTube veröffentlicht. So könne neben der Fachjury auch ein breites Publikum für die besten Videos abstimmen. Außerdem, so der Plan der EKHN, seien die Filmchen für Interessierte langfristig auffindbar. Man erhoffe sich weiterhin eine Nutzung der Videos in Jugendgottesdiensten oder im Konfirmandenunterricht. Auch sollen Unterrichtseinheiten mit dem Religionspädagogischen Institut und dem Medienhaus erarbeitet werden.

Hintergrund des „YoungClip Award“ sei neben der Heranführung von Jugendlichen an das Thema Glauben auch die Einladung an Pfarrer, Pädagogen und Jugendleiter, „jugendrelevante Themen [...] über das Medium Video umzusetzen“.

Von: Martin Schlorke

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