Die Gründer von „Global.Video.Church“ wollten mit Hilfe des Internets eine Hauskirchenbewegung gründen

Die Gründer von „Global.Video.Church“ wollten mit Hilfe des Internets eine Hauskirchenbewegung gründen

Mit YouTube zur weltweiten Hauskirche

Nie mehr langweilige Predigten und anonyme Gottesdienste. Diese Vision hat eine Gruppe meist freikirchlicher Christen aus Deutschland. Unter dem Motto „Jesus first“ wollen die Gründer von „Global.Video.Church“ mit Hilfe des Internets eine Hauskirchenbewegung gründen.

Die Initiatoren kommen vor allem aus dem pfingstkirchlichen und charismatischen Milieu. Wie die Nachrichtenagentur idea meldet, wollen die Christen eine weltweite Hauskirchenbewegung gründen. Dies soll vor allem mit Hilfe des Internets gelingen. Die Gründer „Global.Video.Church“ (GIVICI) wollen dazu vor allem mit Themen zu Videos über den christlichen Glauben punkten.

Auf der Internetseite werben sie mit lebenspraktischen und lösungsorientierten Predigten sowie einer familiären und lebensverändernden Gemeinde in Form einer Hauskirche. Das Motto von „GIVICI“ lautet „Jesus first“ (Jesus zuerst). Seit Ende August hat der Verein neun Hauskirchen gegründet. Zu den Initiatoren gehört laut idea die Leiterin der überkonfessionellen THS-Akademie für geistliche Führungskräfte, Inga Haase.

Sie betonte gegenüber idea, dass solche Hauskirchen bald in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch darüber hinaus gegründet werden sollen: „Möglichst in allen Sprachen und Nationen, so wie Jesus es uns aufgetragen hat.“ Langfristig gehe es für sie darum, die Bewegung zu einer weltweit bekannten Marke zu machen. Ihre Videos zum christlichen Glauben stellen die Initiatoren auf YouTube zur Verfügung. Insgesamt gibt es bisher 179 Videos für Erwachsene und 62 für Jugendliche. Jede Woche werde ein neuer Film für beide Zielgruppen online gestellt, erklärt Haase.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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