Eine Arte-Dokumentation untersucht die Quellen, die Aufschluss über den Kinderkreuzzug im Jahr 1212 geben können

Eine Arte-Dokumentation untersucht die Quellen, die Aufschluss über den Kinderkreuzzug im Jahr 1212 geben können

Auf der Spur des Kreuzzugs der Kinder

Eine Dokumentation des deutsch-französischen Senders Arte begibt sich auf Spurensuche des Kinderkreuzzugs Anfang des 13. Jahrhunderts. Tausende Kinder sollen sich damals auf den Weg gemacht haben, um Jerusalem von Muslimen zu „befreien“.

Im Jahr 1212 sollen sich Tausende Kinder von Köln aus auf den Weg Richtung Jerusalem gemacht haben. Angeführt von einem Kinderpropheten zogen sie der Legende zufolge unbewaffnet und ohne elterliche Hilfe über die Alpen bis zum Mittelmeer. Das sollte sich laut der Ankündigung des Anführers teilen – was nicht geschah, womit die Bewegung offenbar ihr Ende fand. Was ist dran an dieser Geschichte? Ist sie mehr als ein Mythos? Eine Dokumentation des Senders Arte geht auf Spurensuche und fragt nach Belegen und Hinweisen für diesen Kinderkreuzzug.

Die Suche „nach der historischen Wahrheit“ beginnt in Köln und führt dann „auf bislang unentdeckte Friedhöfe, in berühmte Klöster und mächtige Bibliotheken“, heißt es in der Ankündigung. Dokumente, Chroniken und andere Quellen werden geprüft. Historiker und andere Wissenschaftler helfen dabei. Franz von Assisi lebte zu jener Zeit. Er könnte ein Vorbild für die Kinder gewesen sein.

Die zweiteilige Dokumentation läuft am Samstag, 20. Februar, ab 10.15 Uhr auf Arte und steht seit Donnerstag in der Mediathek des Senders bereit.

Von: Jonathan Steinert

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus