Todd Tilghman ist Pastor und im Finale von „The Voice USA“

Todd Tilghman ist Pastor und im Finale von „The Voice USA“

Pastor im Finale von „The Voice USA“

Todd Tilghman ist Pastor einer Gemeinde im US-Bundesstaat Mississippi – und seit ein paar Wochen eine Berühmtheit in den USA. Der 42-Jährige zog mit seinem Gesangstalent in der amerikanischen Ausgabe von „The Voice“ ins Finale ein.

Die Sendung „The Voice“ läuft in den USA in der 18. Staffel. Wie im deutschen Pendant treten in der NBC-Sendung unbekannte Sänger gegeneinander an. Prominente Juroren beurteilen die Talente und versuchen dann in Teams, die Amateure zu Profi-Sängern zu machen. Der 42-jährige Todd Tilghman ist eigentlich leitender Pastor der „Cornerstone Church“ in Meridian im US-Bundesstaat Mississippi, in der er selbst groß wurde. Doch seit Februar ist er beliebter Kandidat bei „The Voice USA“.

Bei seinem ersten Auftritt im Februar sage Tilghman, er sei bislang noch nie vor größerem Publikum aufgetreten. „Ich singe sonst nur in der Kirche“, so der Pastor. Er hat acht Kinder, davon drei eigene, die restlichen sind adoptiert. Bei den „Blind Auditions“ begeisterte er mit seinem Lied die Juroren so sehr, dass sie alle auf den Buzzer drückten. Dadurch signalisieren die Musik-Profis, dass sie bereit wären, mit dem Kandidaten in Zukunft zusammenzuarbeiten. Die Juroren der US-Version von „The Voice“ sind Kelly Clarkson, John Legend, Nick Jonas und der Country-Sänger Blake Shelton. Shelton war es dann auch, der Tilghman in sein Team nahm und den Pastor seitdem coacht.

Auftritte nur noch von zu Hause

Wegen des Coronavirus’ treten die Kandidaten der Sendung nur noch zu Hause auf, ihr Gesang wird dann im Fernsehen übertragen. Wie die Christian Post berichtet, sang Tilghman am Montag den Hit „Love, Me“ von Collin Raye. Shelton sagte anschließend zu Tilghman: „Du bist von allen Künstlern, mit denen ich ich zusammengearbeitet habe, der liebste. In den 100 Jahren, in denen ich diese Sendung mache, bist eine Klasse für sich. Du verdienst es, den Weg bis zum Schluss durchzugehen, Mann. Gut gemacht.“ Tilghman sagte, nachdem er erfuhr, dass er im Finale ist: „Das ist unglaublich ... Ein Abend des Feierns!“ Das Finale der Staffel wird am 18. Mai ausgestrahlt.

Auch seine Predigten hält Tilghman wegen der Coronakrise nur von zu Hause aus live via Facebook. Wie Christian Post berichtet, war am Sonntag zuvor die Bibelstelle Matthäus 25,14–19 das Thema, wo es um Talente geht. „Nimm diese Talente, die der Meister dir gegeben hat, und vervielfältige sie in der Zeit, in der wir voneinander getrennt sind, sodass du, wenn wir wieder zusammenkommen, mehr hast als zuvor.“

Der Sänger und Schauspieler John Legend, der in der Jury sitzt, zeigte sich ebenfalls begeistert vom Kandidaten und teilte in einer Sendung im Frühjahr mit: „Ich hab deine Freude und den Geist gesehen, den du hast. Du bist Pastor! Mein Großvater war unser Pastor, meine Mutter leitete den Kirchenchor. Ich war jeden Sonntagmorgen in der Kirche, abends auch, Mittwochabend, manchmal auch freitags.“ Auch in einem Interview von USA today sagte Legend im vergangenen Jahr auf die Frage, wann er zum ersten Mal mit Musik in Berührung gekommen sei: „Vor allem in der Kirche, aber auch zu Hause. Ich begann mit Klavierunterricht, als ich vier Jahre alt war, und um mich herum war immer Musik, zu Hause und in der Kirche. Wir waren oft in der Kirche, weil mein Großvater der Pastor war.“ John Legend arbeitete bereits mit Künstlern wie Kanye West, Jay-Z und Alicia Keys zusammen. Er gewann für seinen Film-Song „Glory“ für den Film „Selma“ Oscar und einen Golden Globe.

Wie das Magazin Relevant berichtet, nahm auch Juror Nick Jonas die Gelegenheit wahr, über seinen Hintergrund zu sprechen: „Ich bin der Sohn eines Pastors. Meine frühesten Erinnerungen sind, wie ich mit meinem Vater am Klavier sitze und Lobpreislieder singe.“

Von: Jörn Schumacher

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus