Die Reportage „Jung, schwul, gläubig“ läuft am kommenden Sonntag in der ARD

Die Reportage „Jung, schwul, gläubig“ läuft am kommenden Sonntag in der ARD

„Jung, schwul, gläubig“ – Reportage in der ARD

Glaube und Homosexualität – passt das zusammen? Dieser Frage geht eine Reportage in der ARD nach, die am Sonntagabend ausgestrahlt wird.

Die ARD berichtet in einer Reportage über drei Männer, für die ihr Glaube und ihre Homosexualität keine Widersprüche sind. Die Protagonisten sind Vertreter aus drei Weltreligionen: Christentum, Judentum und Islam. Sie alle eint nicht nur ihre Homosexualität, sondern sie haben auch ähnliche Geschichten zu erzählen, wie sie unter Ausgrenzung und Repressionen litten und nun einen Weg gefunden haben, zwischen Glaube und Homosexualität keinen Widerspruch mehr zu sehen. Außerdem sind alle drei „Mitbegründer von Selbsthilfegruppen, die Betroffenen ein Sicherheitsnetz geben wollen“, wie die Verantwortlichen angeben.

Vertreter des Christentums ist Timo Platte. Er hatte im christlichen Bereich größere Aufmerksamkeit erzielt, als er ein Crowdfunding für ein besonderes Buch startete: „Nicht mehr schweigen“. Darin erzählen mehrere homosexuelle Christen ihre eigene Geschichte. Das Crowdfunding war erfolgreich, das Buch konnte gedruckt werden. Heute hält Timo Platte auch Vorträge – das Kamerateam hat ihn bei einer Veranstaltung begleitet und auch kontroverse Diskussionen dokumentiert.

Leo Shapiro hat den Verein „Keshet“ mitgegründet, der laut dem Film der „erste queere jüdische Verein“ in Deutschland ist. Der Muslim Tugay Sarac berichtet von Drohungen, die er als schwuler Muslim erlebt.

„Echtes Leben: Jung, schwul, gläubig“, 26. April 2020, 17.30 Uhr in der ARD

Von: Nicolai Franz

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus