rstmals wurde das Wort zum Sonntag gemeinsam von einem evangelischen und katholischen Theologen gestaltet

rstmals wurde das Wort zum Sonntag gemeinsam von einem evangelischen und katholischen Theologen gestaltet

„Das Licht und das Leben werden siegen“

Erstmals in der fast 70-jährigen Geschichte des Wortes zum Sonntag gab es eine ökumenische Kooperation. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sprachen gemeinsam über die Bedeutung von Ostern – gerade in Zeiten der Corona-Krise.

In einer gemeinsamen Fernsehandacht am Samstagabend haben der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, den Menschen in Deutschland Mut gemacht. „Das Licht ist stärker als die Dunkelheit.“ Auch wenn die aktuelle Situation für viele sehr sorgenvoll sei, zeige die Osternacht, dass das Licht und das Leben siegen werden.

Es ist das erste Mal in der fast 70-jährigen Geschichte des Wortes zum Sonntag, dass es eine solche ökumenische Zusammenarbeit beider großen Kirchen gibt.

Die Osterkirchen seien ein Bild der Hoffnung und des Sieges des Lichts, sagte Bedford-Strohm. Dennoch, so Bätzing, vertreibe das Osterlicht nicht einfach Ängste und Sorgen. Dafür müsse man diese „schon gemeinsam zu bewältigen versuchen“. Das Licht gebe aber Hoffnung auf Gelingen und beinhalte die Zusage Gottes, „uns aus der Dunkelheit herauszuholen“. Das mache für ihn Ostern aus.

Bedford-Strohm erinnerte in der Ansprache auch an diejenigen, die in Folge der Corona-Pandemie um Angehörige trauern oder einsam sind. Weiterhin drückte er seine Sorge um die Flüchtlinge in den vielen Lagern aus. Für diese sei „das Virus eine besonders große Gefahr“.

Von: Martin Schlorke

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