Der 15-jährige Ben lässt sich – gegen den Willen seiner Eltern – taufen und später konfirmieren. Das ist der Stoff für den Fernsehfilm "Die Konfirmation" im Rahmen der ARD-Themenwoche "Woran glaubst Du?“

Der 15-jährige Ben lässt sich – gegen den Willen seiner Eltern – taufen und später konfirmieren. Das ist der Stoff für den Fernsehfilm "Die Konfirmation" im Rahmen der ARD-Themenwoche "Woran glaubst Du?“

Warum sich ein Junge konfirmieren lassen will

Ein 15-Jähriger lässt sich – gegen den Willen seiner Eltern – taufen. Als nächsten Schritt möchte er sich konfirmieren lassen. Das ist der Stoff für den Film „Die Konfirmation“ in der ARD-Themenwoche „Woran glaubst Du?“. Der Film zeigt eindrücklich, wie sich ein junger Mann auf die Suche nach dem Sinn des Lebens begibt. Eine Filmkritik von Johannes Weil

Ben ist 15 Jahre jung. Er hat sich in aller Stille taufen lassen und will nun konfirmiert werden. Was dies für Probleme bei seinen ahnungslosen Eltern mit sich bringt, und wie sich deren Unverständnis später wandelt, beschreibt der Film „Die Konfirmation“, den die ARD am Freitag im Rahmen der Themenwoche „Was glaubst Du?“ ausstrahlt.

Was ist mit dem Kind los? Diese Frage stellt sich vor allem Bens Mutter. Während des Films nennt sie offen ihre Vorurteile über Kirche und Glaube. Für sie ist klar, dass Pfarrer nur sonntags arbeiten, und dass ein 15-jähriger Junge sicher nicht entscheiden kann, was er glauben möchte. Der Vater nimmt die gesamte Entwicklung eher gelassen und mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis. Der Buddhismus sei doch viel toleranter als das Christentum, sagt er.

Offenen Dialog mit dem Jungen suchen

Der Film zeigt auch eine Pfarrerin, die den Eltern versucht klarzumachen, dass sie einen Jungen haben, auf den sie stolz sein können, weil er sich mit den wichtigen Fragen des Lebens beschäftigt. Sie wünscht sich, dass die Eltern ihrem Sohn einen offenen Dialog anbieten – auch über die Dinge, die den menschlichen Verstand überschreiten.

Statt die Chance für ihren Sohn zu sehen, sieht die Mutter die finanzielle Belastung einer Konfirmation. Doch die Eltern begeben sich auf die Suche nach dem Leben, das über die Bewältigung des Alltags hinausgeht. Am Ende sind sie Ben sogar näher, als sie es jemals waren.

Der 90-minütige Film ist ein Plädoyer für den Mut, sich in Fragen der Sinnsuche auf sich selbst zu verlassen und offen zu sein für die Wünsche und Bedürfnisse anderer. Das Drehbuch schrieb Beate Langmaack, Regie führte Stefan Krohmer. (pro)

„Die Konfirmation“ läuft am Freitag, 16. Juni 2017, um 20:15 Uhr, im Ersten.

Von: jw

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus